Übersicht

Die Beziehung zwischen Google, Werbetreibenden und Publishern basiert auf Vertrauen. Die Werbetreibenden vertrauen auf die Relevanz unseres Anzeigen-Placements, auf unsere Berichtstatistiken und auf die Qualität der Klicks, die ihre Anzeigen erhalten. Die Publisher verlassen sich ihrerseits auf die Mitwirkung der Werbetreibenden, auf relevante Anzeigen, die eine positive Nutzererfahrung vermitteln, sowie auf eine gute, verlässliche Einnahmequelle, die einen Beitrag zum Erfolg ihrer Websites und ihres Unternehmens leistet. Wir nehmen das Vertrauen unserer Kunden sehr ernst und sind uns bewusst, dass ohne dieses Vertrauen die Google-Werbenetzwerke nicht existieren könnten.

Ein globales Team von Google ist ausschließlich damit beschäftigt, sich um Ihre Anliegen zu kümmern, den Traffic im Google-Werbenetzwerk zu beobachten und Werbetreibende davor zu schützen, für ungültige Zugriffe zahlen zu müssen. Um diesen Schutz in Anspruch zu nehmen, ist keinerlei Aktion von Ihrer Seite erforderlich. Wir wissen jedoch, dass Sie auch selbst alles tun möchten, um die optimale Leistung Ihrer Anzeigen sicherzustellen. Über die verschiedenen Informationsressourcen auf dieser Website erfahren Sie alles über ungültige Klicks und erhalten Tipps und Hinweise für ein erfolgreiches AdWords- oder AdSense-Konto.

Klickbetrug und ungültige Zugriffe

Vielleicht haben Sie sich bereits gefragt, welcher Unterschied zwischen den Begriffen "Klickbetrug" und "ungültige Klicks" besteht. Die beiden Begriffe sind folgendermaßen definiert:

  • Als Klickbetrug werden Klicks bezeichnet, die in missbräuchlicher oder betrügerischer Absicht erzeugt werden.
  • Ungültige Zugriffe sind Klicks und Impressionen bei AdWords-Anzeigen, von denen Google annimmt, dass sie nicht durch tatsächliches Interesse des Nutzers zustande gekommen sind. Somit umfasst der Begriff sowohl vorsätzlich betrügerische Zugriffe als auch versehentliche Klicks oder maschinell erzeugte Zugriffe. Solche Klicks oder Impressionen werden den Werbetreibenden nicht in Rechnung gestellt, können aber dennoch zu wertvollen Website-Besuchen und Conversions führen.

Motive und Methoden des Klickbetrugs

Es gibt im Wesentlichen zwei Motive für Klickbetrug:

  • Werbetreibende bei AdWords möchten eventuell Mitbewerber verdrängen, indem sie versuchen, deren Kosten in die Höhe zu treiben oder deren Budget frühzeitig zu verbrauchen.
  • AdSense-Publisher klicken möglicherweise auf Anzeigen, die auf ihren eigenen Websites erscheinen, um ihre Einnahmen künstlich zu erhöhen.

Am häufigsten werden beim Klickbetrug folgende Methoden verwendet:

  • Manuelles Klicken
  • Click-Farms (Anwerben von Personen, die manuell auf Anzeigen klicken)
  • Pay-to-Click-Websites (von Publishern erstellte Schneeballsysteme)
  • Klick-Bots (Software zur automatisierten Generierung von Klicks)
  • Botnets (von Klick-Bots gehackte Computer Dritter)

Warum verfolgen Google und Publisher ungültige Zugriffe?

Wir möchten auch weiterhin auf das Vertrauen unserer Werbetreibenden bauen und gleichermaßen faire Bedingungen für alle Teilnehmer an der Auktion schaffen. Damit machen wir es unseren Kunden leichter, ihre Ausgaben exakt zu planen und Gebote zu kalkulieren, die für ihr Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll sind. Diese Planbarkeit führt zu einem besseren Return on Investment, was wiederum zu einer Erhöhung der Investitionen führen kann. Erhält ein Werbetreibender ungültige Zugriffe, hält ihn dies davon ab, so viel zu bieten, wie er könnte und die Auktion ist weniger wettbewerbsfähig. Darüber hinaus bedeutet jede Ausgabe eines Werbetreibenden, die in die Kassen betrügerischer Publisher fließt, eine entgangene Gewinnchance für Google und für alle ehrlichen Publisher.

Ungültige Klicks und Klickbetrug

Die überwiegende Mehrzahl aller ungültigen Klicks auf AdWords-Anzeigen wird von unseren Online-Filtern abgefangen. Diese Filter werden ständig aktualisiert und reagieren auf eine Vielzahl verschiedener Traffic-Muster und möglicher Anzeichen für Klickbetrug-Attacken. Im Schnitt machen die ungültigen Klicks weniger als 10 % aller Klicks auf AdWords-Anzeigen aus. Bei unserem laufenden Jahresumsatz liegt der Wert der Klicks, die wir als verdächtig oder ungültig identifiziert und den Werbetreibenden nicht in Rechnung gestellt haben, insgesamt bei Hunderten Millionen Dollar.

Als AdWords-Werbetreibender können Sie selbst sehen, wie viele ungültige Klicks aus Ihrem Google AdWords-Konto herausgefiltert wurden.