Helmet Town
"Mit AdWords und Analytics können Sie die Gewohnheiten und Wünsche Ihrer Kunden analysieren und so die Daten gewinnbringend nutzen, die das Internet bereithält."
Jon Scott war 14 Jahre alt, als er das Skifahren für sich entdeckte. "Wir waren mit der Schulklasse zum Skifahren in Frankreich und ich war total begeistert." Es gab da allerdings ein Problem: Jon Scott lebte zu dieser Zeit in England, was nicht gerade für seine Schneemengen und noch viel weniger für Berge bekannt ist. Jahrelang machte er neben seiner stressigen Arbeit als Vertriebsleiter in der Mobiltelefonbranche, bei der er für über 100 Mitarbeiter verantwortlich war, regelmäßig Skiurlaub. Eines Tages entschied er für sich, dass sein Leben mehr von Qualität als von Quantität bestimmt werden sollte. "Die Berge konnten ja schlecht zu mir kommen, also ging ich zu den Bergen. Ich bin in die USA ausgewandert und zunächst nach Vail und dann nach Seattle gezogen. Aber 1991 habe ich mich nach einer längeren Reise nach Kalifornien in den Lake Tahoe verliebt. Endlich war ich zuhause."
Im Jahr 2000 eröffnete Jon Scott ein Skigeschäft in South Lake Tahoe mit dem Schwerpunkt auf Verkauf und Verleih. Im Jahr 2005 schließlich entschied er sich, es mit dem Verkauf von Überschusswaren im Internet zu versuchen. "Ich bin immer auf der Suche nach aufregenden neuen Produkten und Ideen und bei vielen Sachen von Anfang an dabei", erläutert er. Zu diesen aufregenden neuen Produkten gehörten auch Helme. Die Online-Verkaufszahlen für Helme beeindruckten Scott so sehr, dass er den Online-Shop HelmetTown.com ins Leben rief. Dort verkauft er Helme und Skiausrüstung.
Endloser Winter
In der gesamten Tahoe-Region hatte es bereits in den vergangenen zwei Jahren weniger geschneit als sonst und Jon Scott spürte die Auswirkungen auf sein Geschäft. Ab diesem Zeitpunkt war er immer mehr darauf angewiesen, seine Kunden über das Internet zu erreichen. "Es ist immer irgendwo auf der Welt Winter", so Scott, "und ich wollte nicht mehr so saisonabhängig sein. Das Internet war eine tolle Sache, denn es hat so viel Potenzial: Ich musste nur die Menschen erreichen, die an dem, was ich verkaufe, interessiert sind."
Im Herbst 2006 richtete sich Scott ein Google AdWords™-Konto ein. "Ich bin nicht gerade ein Computerexperte, aber ich habe mein ganzes Leben im Vertrieb gearbeitet und ich weiß, wie wichtig es ist, den Kunden zu erreichen. Wir waren plötzlich nicht mehr nur ein kleines Skigeschäft in Tahoe, sondern ein Teil des Weltmarkts. Helme waren unser Anteil an diesem Markt und mithilfe von AdWords konnten wir weltweit über unser Angebot informieren. Mit AdWords haben wir die Zugriffe auf unsere Website um über 400 % gesteigert."
Website-Optimierung mit Google Analytics™
"Die Steigerung der Zugriffszahlen war klasse, aber die Verkaufszahlen sind nicht wie erhofft gestiegen", so Scott. "Das hat mir gezeigt, dass die Leute zwar Interesse an meinen Produkten haben, aber nicht genau das finden, was sie suchen. Ich stellte fest, dass ich die Website optimieren muss. Also habe ich mich dafür entschieden, Google Analytics™ auszuprobieren und zu schauen, was geht und was nicht." Analytics ist ein kostenloses Tool für die umfassende Analyse verschiedener wichtiger Website-Messwerte. In Kombination mit AdWords kann nachverfolgt werden, wie die Besucher zur Website HelmetTown.com gelangen und auf ihr surfen.
"Man denkt, je mehr Leute die eigene Website sehen, desto besser, aber wenn sie nichts kaufen, bringt das gar nichts", so Scott. "Zuerst habe ich das nicht verstanden. Mit AdWords und Analytics kann man die Gewohnheiten und Wünsche seiner Kunden analysieren und so die Daten gewinnbringend nutzen, die das Internet bereithält." Scott führt anhand der Daten von Analytics Seite für Seite ein Redesign von HelmetTown.com durch – beispielsweise anhand der Daten darüber, welche Inhalte die Kunden besonders hilfreich finden.
Google Checkout
Zu Beginn dieses Jahres führte Scott in seinem Online-Shop Google Checkout™ ein, damit seine Kunden ihren Kauf schneller, sicherer und bequemer abschließen können. Um schnell und sicher einkaufen zu können, genügen ein Benutzername und ein Passwort. Scott macht auf der Startseite auf Google Checkout aufmerksam und nutzt das Google Checkout-Logo in allen seinen AdWords-Anzeigen. "Das Verhältnis von Klicks zu abgeschlossenen Verkäufen ist wirklich wichtig. Deshalb möchten wir es unseren Kunden so einfach wie möglich machen, bei uns einzukaufen", erläutert Scott. "Google Checkout ist überzeugend einfach: aussuchen, klicken, fertig. Alle unsere Kunden, die es ausprobiert haben, sind begeistert. Ich hoffe, dass dieses Konzept bald Standard für Online-Einkäufe wird."
Durch die Kombination aus Google AdWords, Google Analytics und Google Checkout konnte Scott seinen gesamten Conversion-Kanal optimieren. "Die verschiedenen Systeme greifen ineinander", erklärt Scott. "Die Daten von Analytics geben mir einen besseren Einblick in die AdWords-Kampagnen und das Google Checkout-Logo in meinen AdWords-Anzeigen sorgt dafür, dass sich die Klickrate verbessert. Die Google-Produkte haben zusammen dafür gesorgt, dass ich 30 % mehr Bestellungen erhalte."
Studentenleben
Im Mai 2007 schloss Jon Scott seinen Skiverleih und zog mit seinem Betrieb in den benachbarten Bundesstaat Nevada nach Reno. Das Sortiment von HelmetTown.com wurde um Motorradhelme erweitert. Als Ergänzung zur Website gibt es jetzt einen Verkaufsraum und ein Warenlager, damit sich das Unternehmen ganz auf den Online-Vertrieb konzentrieren kann. "Ich bin Student und Google ist die Universität", führt Scott aus. "Google AdWords, Google Analytics, Google Checkout – das ist alles ein Lernprozess. Google hilft einem dabei, zu verstehen, wie man seine Kunden erreichen kann, und ermöglicht eine sehr spezifische Produktpositionierung."
Scott sieht sich gerne weiterhin als begeisterten Skifahrer, jedoch als einen mit einem Unternehmen, bei dem es sowohl um Quantität als auch um Qualität geht. "Sich anpassen und verändern – so ist nun mal das Leben", sinniert Scott. "Nichts ist in Stein gemeißelt. Man sieht Trends und Möglichkeiten und versucht, sie für sich zu nutzen. So haben wir das bei den Motorradhelmen gemacht. Und so haben wir uns für Google entschieden."