Medien der Kommunikation im Mittelalter

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Karl-Heinz Spiess, Oliver Auge
David Brown Book Company, 2003 - 323 Seiten
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Die empirischen Untersuchungen aus den Bereichen Allgemeine Geschichte, Kunstgeschichte, Mittelalterarchäologie, Sphragistik sowie Germanistische und Romanistische Philologie, denen der Versuch einer konzeptionellen Klärung von Kommunikationsgeschichte sowie die Darstellung kommunikations- und medienwissenschaftlicher Theoriemodelle vorangestellt sind, wollen in der durch die Komplexität des Themas bedingten Interdisziplinarität zur Bewältigung dieser methodischen und inhaltlichen Problematik einer Kommunikationsgeschichte beitragen. Die Untersuchungen beleuchten die mannigfachen Medien mittelalterlicher Kommunikation in der Form des menschlichen Körpers, der Objekte des täglichen Lebens, der Bilder und Wappen, der Einblattdrucke und des Theaters. Die Beiträge richten daneben ihr Augenmerk auf die zeitgemäáen Praktiken sozialer Kommunikation: Kommunikation als Mechanismus der Integration, als identitätsstiftendes Konstrukt, als Mittel der Herrschaftssicherung und -durchsetzung, als Möglichkeit zur Erweiterung der durch die Gesellschaftsordnung auferlegten Handlungsspielräume. Sie verweisen auf die Komplexität und Differenziertheit mittelalterlicher Kommunikation, die aus dem Nebeneinander verbaler und non-verbaler, schriftlicher und muendlicher, handgeschriebener und gedruckter Medien resultierten. "à this work makes an excellent introduction for students or scholars wishing to explore the idea of communication history relevant to medieval studies." H-Net Review äIn the 15th volume of Beiträge zur Kommunikationsgeschichte, communication theory breaks new grounds in its application to European medieval history. (The 11 articles) provide an alternative approach to our understanding of medieval history deserving greater attention. Bolstered by helpful bibliographies, each offers an appreciation for the intellectual dexterity demanded in this effort to those within the communication field. (à) (This) wor(k) will prove enticing for specialists in European history, especially those seeking aggressive applications of communication theory to Medieval history. (It) offers new insights into interpretive approaches claiming a more in-depth explanation implicit in a structuralist framework.ô German Studies Review .

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