Google Chrome – Datenschutzhinweise
Zuletzt geändert am: 26. März 2013 (archivierte
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In der Google-Datenschutzerklärung wird
beschrieben, wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, wenn Sie Produkte und Dienste
von Google nutzen und unter Verwendung des Chrome-Browsers und Chrome OS auf diese
Produkte und Dienste zugreifen.
Diese Datenschutzhinweise für Google Chrome enthalten speziell auf die
Chrome-Produktfamilie bezogene Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz. Zu diesen
Produkten zählen der Chrome-Browser, Google Chrome Frame, Chrome OS und Safe Browsing.
Einige der Funktionen, die in dieser Anmerkung zum Datenschutz beschrieben werden, sind
auch in anderen Webbrowsern verfügbar. Zum Beispiel können Sie Google Chrome Frame in
Microsoft Internet Explorer oder die Safe Browsing-Funktionen in Mozilla Firefox
verwenden. Lesen Sie also auch die Datenschutzbestimmungen des Browsers, in dem die
Funktionen ausgeführt werden.
Bitte beachten Sie, dass nicht alle in diesen Datenschutzhinweisen genannten Funktionen
in sämtlichen Chrome-Produkten verfügbar sind. Der Einfachheit halber beziehen wir uns
mit dem Begriff "Chrome" jedoch auf alle Produkte der Chrome-Familie, einschließlich
des Chrome-Browsers, Google Chrome Frame und Chrome OS. Sofern sich für ein bestimmtes
Chrome-Produkt Unterschiede in der Funktionsweise ergeben, werden wir Sie darauf
hinweisen.
Für Nutzer, die Funktionen testen möchten, die sich noch im Entwicklungsstadium
befinden, stellen wir zusätzlich zu den stabilen Versionen des Chrome-Browsers und von
Chrome OS Vorschauversionen zur
Verfügung, auch Beta-, Entwickler- und Canary-Versionen genannt. Obgleich diese
Datenschutzhinweise für Google Chrome für die stabilen Versionen und die
Vorschauversionen gleichermaßen gelten, sind sie möglicherweise für Beschreibungen
solcher Funktionen nicht ganz aktuell, die im Rahmen der Vorschauversionen noch
entwickelt werden.
Google informiert Sie über alle wesentlichen Änderungen an diesen Bestimmungen. Sie
haben jederzeit die Möglichkeit, die Übermittlung personenbezogener Daten an Google
durch entsprechende Einstellungen in Chrome zu verhindern oder Ihre Daten zu löschen
und die Verwendung von Chrome einzustellen.
Eine detaillierte Anleitung zur Verwaltung Ihrer Datenschutzeinstellungen finden Sie in
unserem Leitfaden Browser, Google Chrome und
Datenschutz.
Informationen, die bei der Verwendung von Chrome an Google gesendet werden
Sie können Chrome nutzen, ohne personenbezogene Angaben machen zu müssen.
Wenn Sie einen Browser, darunter Chrome, zum Herstellen einer Verbindung mit den
Servern von Google verwenden, empfängt Google standardmäßige
Protokolldaten wie die IP-Adresse Ihres Systems und einige Cookies.
Sie können den Chrome-Browser und Chrome OS so konfigurieren, dass keine Cookies von
Google oder anderen Websites akzeptiert werden. Erfahren Sie mehr über die Konfiguration von Cookies und
Website-Daten im Chrome-Browser und unter Chrome OS.
Wenn Sie mit Chrome auf andere Google-Dienste zugreifen, beispielsweise die
Suchmaschine auf der Google-Startseite verwenden oder Ihre E-Mails in Gmail abrufen,
werden durch die Nutzung von Chrome keine speziellen oder zusätzlichen
personenbezogenen Daten an Google gesendet.
Bei einigen Funktionen von Chrome werden möglicherweise bestimmte zusätzliche
Informationen an Google oder Ihre Standardsuchmaschine gesendet:
- Mit der Chrome-Browserfunktion für mehrere Nutzer können Sie
personalisierte Kopien des Chrome-Browsers einrichten, wenn mehrere Nutzer dasselbe
Gerät verwenden. Dabei werden Ihre Daten nicht vor dem Zugriff anderer Gerätenutzer
geschützt. Vielmehr können Nutzer mit Zugang zu Ihrem Gerät Informationen für alle
Profile einsehen. Damit Ihre Daten tatsächlich vor dem Zugriff anderer geschützt sind,
sollten Sie die integrierten Nutzerkonten Ihres Betriebssystems verwenden.
- Wenn Sie Google als Suchmaschine festgelegt haben, nimmt Chrome beim Start oder bei
einem Netzwerkwechsel Kontakt zu Google auf, um die beste lokale Webadresse zu
ermitteln, an die Suchanfragen gesendet werden. Bei der Eingabe von URLs oder
Suchanfragen in die Chrome-Adressleiste (Omnibox) werden die Buchstaben möglicherweise
an Ihre Standardsuchmaschine gesendet, damit von der Vervollständigungsfunktion der
Suchmaschine automatisch passende Begriffe oder URLs vorgeschlagen werden können.
Entscheiden Sie sich für eine automatisch vervollständigte Suchanfrage oder URL, sendet
Chrome diese Information möglicherweise ebenfalls vom Browser an Ihre
Standardsuchmaschine. Erfahren Sie mehr über die Deaktivierung von
Vervollständigungen durch den Server in der Omnibox.
- Wenn Sie die Instant-Funktion von
Chrome verwenden und diese Funktion von Ihrer Standardsuchmaschine
unterstützt wird, erhalten Sie bereits Suchergebnisse und Vervollständigungen, während
Sie Ihre Anfrage in die Adressleiste eintippen. Da die Suchergebnisse schon während der
Eingabe angefragt werden, wird der eingegebene Text möglicherweise als Suchbegriff
gespeichert. Einige nützliche Beispiele der Google-Protokollierungsrichtlinien für
Chrome Instant finden Sie unter "Protokollierungsrichtlinien
für Chrome Instant" in der Google Chrome-Hilfe.
- Wenn Sie eine URL aufrufen möchten, die nicht existiert, kann Chrome diese URL an
Google senden, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können.
Google kann diese Informationen auch zusammenfassen, um anderen Webnutzern zu helfen,
zum Beispiel, indem wir ihnen mitteilen, dass diese Website nicht erreichbar ist.
Erfahren Sie mehr über das Deaktivieren von Vorschlägen bei
Navigationsfehlern.
- Chrome stellt regelmäßig eine Verbindung mit Google her, um unter anderem eine
Prüfung auf Updates durchzuführen, den Verbindungsstatus und die aktuelle Zeit zu
überprüfen oder die Anzahl der aktiven Nutzer zu schätzen. Jede Kopie des
Chrome-Browsers ist mit einer temporären, nach dem Zufallsprinzip generierten
Installationsnummer versehen, die an Google gesendet wird, wenn Sie das Produkt
installieren und erstmals verwenden. Diese temporäre Nummer wird sofort gelöscht,
sobald der Chrome-Browser zum ersten Mal automatisch nach Updates sucht. Falls Sie Ihre
Kopie von Chrome im Rahmen einer Werbekampagne erhalten oder reaktiviert haben, wird
unter Umständen eine nicht eindeutige Werbekampagnennummer generiert und an Google
gesendet, wenn Sie mit Google suchen. Ferner wird in diesem Fall ein eindeutiges Token
generiert, das an Google gesendet wird, wenn Sie den Browser nach der Installation,
Neuinstallation oder Reaktivierung zum ersten Mal ausführen und verwenden. Chrome OS
sendet möglicherweise gelegentlich, unter anderem bei der Einrichtung, eine nicht
eindeutige Werbekampagnennummer an Google. Dies geschieht auch immer, wenn Sie mit
Google suchen. Darüber hinaus können aus Feldversuchen
mehrere Varianten von Chrome entstehen. Chrome sendet möglicherweise in diesem Fall
nicht eindeutige Informationen zu der derzeit aktiven Variante an Google.
- Bei der Anmeldung eines Nutzers stellt Chrome eine Verbindung zu Google her, um
festzustellen, ob das Nutzerkonto Richtlinien eines Unternehmensadministrators
unterliegt. Darüber hinaus stellt Chrome OS auch bei der Ersteinrichtung des Geräts
automatisch eine Verbindung zu Google her, um festzustellen, ob das Gerät Richtlinien
eines Unternehmensadministrators unterliegt. Dies erfordert das Senden von Teilen einer
Hash-Version der Geräteseriennummer an Google sowie den Empfang einer Hash-Liste mit
Seriennummern für Geräte, die von Unternehmensadministratoren als Unternehmensgeräte
konfiguriert wurden. Bei Nutzerkonten und Geräten mit Chrome OS, die
Unternehmensrichtlinien unterliegen, überprüft Chrome regelmäßig, ob Aktualisierungen
der Richtlinien vorliegen. Unternehmensrichtlinien sehen gegebenenfalls auch
Berichtsfunktionen für Chrome in Bezug auf Status und Aktivität sowie
Standortinformationen bei Geräten mit Chrome OS vor, die vom Unternehmensadministrator
festgelegt werden.
- Wenn Sie sich im Chrome-Browser oder in Chrome OS über Ihr Google-Konto anmelden,
wird die Synchronisierungsfunktion aktiviert. Google speichert bestimmte Informationen
wie Lesezeichen, Verlauf und andere Einstellungen auf den Google-Servern in Ihrem
Google-Konto.
Die in Ihrem Google-Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Google-Datenschutzerklärung geschützt.
Wir müssen diese Informationen speichern, um sie Ihnen in anderen Instanzen von Chrome,
in denen Sie sich anmelden, zur Verfügung stellen zu können. Erfahren Sie mehr darüber,
welche Daten Sie
synchronisieren können und wie Sie die Synchronisierungsfunktion von Chrome
im Chrome-Browser deaktivieren.
- Wenn Sie sich in Chrome OS mit Ihrem Google-Konto anmelden oder die Offline-Nutzung
einer Google-Anwendung im Chrome-Browser aktivieren, kann Chrome zur Bereitstellung der
Offline-Funktionalität eine Verbindung mit den Google-Servern herstellen und Ihre Daten
mit einer lokalen Kopie synchronisieren.
- Bei Verwendung der Übersetzer-Funktion von Chrome wird der ausgewählte Text zur
Übersetzung an Google gesendet.
- Wenn Sie die Rechtschreibprüfung von Chrome verwenden, bei der die gleiche
Technologie wie in der Google-Suche zum Einsatz kommt, sendet der Browser den
eingegebenen Text für Vorschläge zur Rechtschreibung und Grammatik an Google.
- Falls Sie die Spracheingabe von Chrome verwenden, sendet diese eine Audioaufnahme
Ihrer gesprochenen Suchanfrage, die Standardsprache Ihres Browsers und die
Grammatikeinstellungen der Webseite, für die Sie die Spracheingabe verwenden, an
Google. Google wandelt anhand dieser Informationen die Audioaufnahme in Text um. Wenn
Sie neben der Funktion zur Spracheingabe die Verwendung von Nutzungsstatistiken und
Absturzberichten aktiviert haben, werden zusätzliche Informationen an Google gesendet.
Hierzu gehören die URL der Website, für die Sie die Spracheingabe verwenden, Ihr
Betriebssystem, der Hersteller und das Modell Ihres Geräts sowie die verwendete
Audiohardware.
- Bei Verwendung der AutoFill-Funktion in Chrome, die Webformulare anhand zuvor
ausgefüllter Formulare automatisch vervollständigt, sendet Chrome bestimmte
Informationen zu den Seiten mit Webformularen an Google. Hierzu gehören eine Hash-URL
der Webseite sowie Details zur Struktur des Formulars, damit wir die AutoFill-Funktion
für dieses Webformular optimieren können. Zu den von Chrome gesendeten Informationen
kann zwar die Tatsache gehören, dass Sie das Formular ausgefüllt haben, der eigentliche
Eingabetext wird jedoch nur dann an Google übermittelt, wenn Sie die Daten über die
Synchronisierungsfunktion von Chrome in Ihrem Google-Konto speichern.
- Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, mit der Sie Ihre
Standortinformationen für Websites freigeben können, sendet Chrome Informationen zum
lokalen Netzwerk an den Google-Standortdienst, um einen ungefähren Standort zu
ermitteln. Erfahren Sie mehr über den Google-Standortdienst und
die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Standortfreigabe in Google Chrome. Die
Informationen zum lokalen Netzwerk beinhalten je nach Gerät Informationen zu
WLAN-Routern in Ihrer Nähe, Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe, die Stärke Ihrer
WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung und die Ihrem Gerät momentan zugewiesene IP-Adresse. Wir
verwenden diese Informationen für die Verarbeitung der Standortanfrage und um Chrome
und den Google-Standortdienst zu betreiben, zu unterstützen und ihre Qualität insgesamt
zu verbessern. Die oben genannten Informationen werden anonymisiert und
zusammengefasst, bevor sie von Google verwendet werden, um neue Funktionen oder
Produkte und Dienste zu entwickeln oder die Qualität bestehender Produkte und Dienste
von Google weiter zu verbessern.
- Wenn Sie eine Google-Website über eine sichere Verbindung aufrufen möchten und der
Browser den Zugriff blockiert, da Sie möglicherweise von einer Person im Netzwerk
angegriffen werden ("Man-in-the-Middle-Angriff"), kann Chrome Informationen über diese
Verbindung an Google senden, um Ausmaß und Art des Angriffs zu bestimmen.
- Sie haben die Möglichkeit, Nutzungsstatistiken und
Absturzberichte an Google zu senden. Sie können diese Einstellung über die Seite
mit den Chrome-Einstellungen verwalten. Für Nutzer von Chrome OS sind
Nutzungsstatistiken und Absturzberichte standardmäßig aktiviert. Diese Einstellung ist
bei einer Installation von Chrome für alle Nutzer festgelegt. Mithilfe der
Nutzungsstatistiken und Absturzberichte können wir Probleme erkennen, analysieren, wie
Nutzer mit Chrome interagieren, und die Leistung von Chrome verbessern. Chrome
versucht, möglichst keine persönlichen Daten zu übermitteln. Absturzberichte können
jedoch Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten enthalten, die zum Zeitpunkt
eines Problems ausgeführt wurden. Wir geben unter Umständen bestimmte zusammengefasste,
nicht persönliche Daten aus unseren Analysen – beispielsweise wie häufig es zu
bestimmten Abstürzen kommt – an Dritte weiter.
Informationen, die Google bei der Nutzung der Safe Browsing-Funktion in Chrome oder
anderen Browsern erhält
Google Chrome sowie bestimmte Browser von Drittanbietern, darunter einige Versionen von
Mozilla Firefox und Apple Safari, enthalten die Safe Browsing-Funktion von Google. Bei
Safe Browsing werden Informationen zu verdächtigen Websites zwischen Browser und
Google-Servern ausgetauscht, zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen, die unter
Phishing- oder Malware-Verdacht steht.
Ihr Browser stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die
aktuelle Safe Browsing-Liste mit bekannten Phishing- und Malware-Websites
herunterzuladen. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine
Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält jedoch standardmäßige
Protokollinformationen wie eine IP-Adresse und einige Cookies. Die aktuelle Version
dieser Liste wird lokal in Ihrem System gespeichert.
Jede Website, die Sie besuchen, wird mit der Safe Browsing-Liste in Ihrem System
abgeglichen. Im Falle einer Übereinstimmung wird von Ihrem Browser eine teilweise Kopie
der Hash-URL dieser Website an Google gesendet, damit Google weitere Informationen an
Ihren Browser senden kann. Google kann die tatsächliche URL anhand dieser Informationen
nicht ermitteln. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Darüber hinaus sind folgende Safe Browsing-Funktionen nur in Chrome verfügbar:
- Einige Versionen von Chrome verfügen über eine Safe Browsing-Technologie, die
potenziell schädliche Websites und ausführbare Datei-Downloads erkennt, die Google noch
nicht bekannt sind. Informationen im Hinblick auf potenziell gefährliche Websites oder
ausführbare Datei-Downloads können, einschließlich der vollständigen URL, an Google
gesendet werden, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine schädliche Website
oder einen schädlichen Download handelt. Google speichert im Rahmen dieser
Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält
jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse, die aufgerufene URL
sowie einige Cookies.
- Beim Besuch einer Website, die potenzielle Malware enthält, haben Sie die
Möglichkeit, weitere Daten zu senden, um uns bei der Verbesserung der Safe
Browsing-Funktion zu helfen. Diese Daten werden gesendet, wenn Sie eine Safe
Browsing-Warnung schließen oder die Seite verlassen. Der Bericht enthält Daten wie URL
und Inhalt der Website sowie die URL der Seite, von der Sie auf diese Website
weitergeleitet wurden. Anhand dieser Daten kann Google feststellen, ob die Website noch
Inhalte bereitstellt, die Nutzern schaden könnten.
- Wenn Sie Nutzungsstatistiken in Chrome aktiviert haben und eine Website besuchen,
die nach Meinung von Google potenziell schädlich sein könnte, werden bestimmte
zusätzliche Daten an Google weitergegeben. Hierzu zählen die vollständige URL, der an
die betreffende Seite gesendete Referenz-Header sowie die URL, die auf der
Safe Browsing-Liste steht.
- Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Safe Browsing-Funktion in
Chrome zu deaktivieren.
Informationen, die beim Besuch einer Website mit Chrome an Website-Betreiber gesendet
werden
Websites, die Sie über Chrome aufrufen, erhalten automatisch standardmäßige
Protokolldaten, ähnlich denen, die Google erhält. Diese Websites setzen
möglicherweise auch ihre eigenen Cookies
oder speichern Website-Daten in Ihrem System. Sie können Cookies und andere
Website-Daten auf der Seite mit den Chrome-Einstellungen einschränken.
Wenn Sie die Chrome-Funktion zur Prognose von Netzwerkaktionen aktiviert haben und eine
Webseite besuchen, ruft Chrome möglicherweise die IP-Adressen aller Links auf dieser
Webseite ab und stellt Netzwerkverbindungen her, um die Webseiten schneller laden zu
können. Websites können auch die sogenannte Pre-Rendering-Technologie
nutzen, bei der Links, auf die Sie möglicherweise klicken, im Voraus geladen werden.
Im Inkognito-Modus von Chrome bzw. im Gastmodus von Chrome OS werden keine bereits
vorhandenen Cookies an die besuchten Websites übertragen. Es können jedoch neue Cookies
in Ihrem System abgelegt werden. Diese Cookies werden temporär gespeichert und an
Websites übertragen, solange Sie sich im Inkognito- bzw. Gastmodus befinden. Sobald Sie
den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus
beenden, werden sie gelöscht.
Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, können Sie mit diesem Dienst Ihren
Standort für eine Website freigeben. Chrome gestattet keiner Website, ohne Ihre
Einwilligung auf Ihren Standort zuzugreifen. Drittanbieter-Websites oder deren Umgang
mit dem Datenschutz unterliegen nicht der Kontrolle von Google. Informieren Sie sich
über den Umgang einer Website mit dem Datenschutz, bevor Sie der Freigabe Ihres
Standorts für diese Website zustimmen.
Informationen, die bei Verwendung von Chrome in Ihrem System gespeichert werden
Chrome speichert einige Informationen lokal in Ihrem System. Dazu gehören unter
anderem:
- Allgemeine Informationen zum Browserverlauf, zum Beispiel die URLs von besuchten
Seiten, eine Cache-Datei mit Text und Bildern von diesen Seiten sowie eine Liste mit
einigen IP-Adressen, zu denen über die besuchten Seiten eine Verknüpfung hergestellt wurde.
- Ein durchsuchbarer Index, der die meisten von Ihnen besuchten Seiten umfasst (mit
Ausnahme von sicheren Seiten mit "https"-Webadressen wie Webseiten von Banken)
- Screenshots der meisten von Ihnen besuchten Seiten in Miniaturansicht
- Von besuchten Websites gesetzte Cookies
oder in Ihrem System abgelegte Webspeicher-Daten
- Von Add-ons lokal gespeicherte Daten
- Ein Datensatz Ihrer Downloads von Websites
- Eine eindeutige von Chrome OS erstellte Geräte-ID, die möglicherweise beim Zugriff
auf Inhalte von Drittanbietern erforderlich ist. Sie können diese Funktion in den
Einstellungen von Chrome OS deaktivieren.
Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Informationen zum
Browserverlauf ganz oder teilweise zu löschen.
Sie können die von Chrome in Ihrem System gespeicherten Informationen auch durch
Verwendung des Inkognito-Modus bzw. des
Gastmodus in Chrome OS einschränken. In diesen Modi werden keine grundlegenden
Informationen zum Browserverlauf wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder
IP-Adressen von Seiten gespeichert, zu denen über die besuchten Websites eine
Verknüpfung hergestellt wurde. Zudem werden weder Abbilder der besuchten Seiten
gespeichert, noch wird ein Datensatz der Downloads angelegt. Diese Informationen können
jedoch an anderer Stelle im System gespeichert worden sein, zum Beispiel in einer Liste
zuletzt geöffneter Dateien. Neue Cookies, die in diesen Modi empfangen wurden, werden
nur solange gespeichert, bis Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster
schließen oder den Gastmodus beenden. Ob Sie sich im Inkognito-/Gastmodus befinden,
können Sie daran erkennen, dass oben im Browser das Inkognito-Symbol angezeigt wird. In
einigen Fällen ändert sich auch die Rahmenfarbe des Browserfensters.
An der Browserkonfiguration vorgenommene Änderungen wie als Lesezeichen gespeicherte
Webseiten oder geänderte Einstellungen werden gespeichert. Auf diese Änderungen hat der
Inkognito-/Gastmodus keinen Einfluss.
Sie können Ihre Passwörter für bestimmte Websites von Chrome speichern lassen.
Gespeicherte Passwörter können Sie in den Chrome-Einstellungen einsehen.
Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons in Chrome
Sie können Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons ("Add-ons") in
Chrome verwenden. Dazu zählen einige Add-ons, die in Chrome möglicherweise
vorinstalliert oder integriert sind, und solche, die Sie über den Chrome Web Store oder über ähnliche Quellen
beziehen können.
Vor der Installation eines Add-ons sollten Sie sich informieren, welche Berechtigungen
es anfordert. Add-ons können zum Speichern von, Zugreifen auf und Teilen lokal
gespeicherter Daten dienen. Bei Add-ons werden möglicherweise Benachrichtigungen
erstellt und über Google-Server versendet. Chrome sucht nach Updates und lädt diese
gegebenenfalls zur Installation herunter. Für installierte Add-ons sendet Chrome
möglicherweise Nutzungsindikatoren an Google.
Google entdeckt möglicherweise von Zeit zu Zeit Add-ons, die gegen die Bestimmungen für
Entwickler des Chrome Web Stores oder gegen andere rechtliche Vereinbarungen, Gesetze,
Verordnungen oder Richtlinien verstoßen. Chrome kann regelmäßig eine Liste dieser
Add-ons von den Google-Servern herunterladen. Google ist berechtigt, derartige Add-ons
nach eigenem Ermessen zu deaktivieren bzw. von Nutzersystemen zu entfernen.
Von Google entwickelte und bereitgestellte Add-ons stellen möglicherweise eine
Verbindung zu Google-Servern her und unterliegen, sofern nicht anders angegeben, der
Datenschutzerklärung von Google. Für von Dritten entwickelte und bereitgestellte
Add-ons sind die jeweiligen Drittanbieter verantwortlich. Solche Add-ons unterliegen
möglicherweise deren Datenschutzbestimmungen. Beispielsweise ist eine Version des Adobe
Flash Player-Plug-ins in Chrome vorinstalliert. Auf der Adobe-Website unter
www.adobe.com erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang von Adobe mit dem
Datenschutz in Verbindung mit Flash Player. Dort erfahren Sie auch mehr über die
Deaktivierung von Flash
Player oder anderen Plug-ins.
Verwendung
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