Google Chrome – Datenschutzhinweise

Archive: March 26, 2013

Chrome Archive:   View current privacy policy | Version 03/26/2012 | Version 02/20/2013 | Version 10/18/2012 | Version 08/14/2012 | Version 06/26/2012 | Version 05/15/2012 | Version 02/08/2012 | Version 02/08/2012 | Version 12/13/2011 | Version 10/25/2011 | Version 05/02/2011 | Version 10/15/2010 | Version 05/04/2010 | Version 02/09/2010 | Version 12/08/2009 | Version 10/29/2009 | Version 06/04/2009

Chrome OS-Archiv:   Version 30.05.2011 | Version 03.05.2011

Chrome Frame-Archiv:   Version 17.09.2009

In der Google-Datenschutzerklärung wird beschrieben, wie wir mit personenbezogenen Daten umgehen, wenn Sie Produkte und Dienste von Google nutzen und unter Verwendung des Chrome-Browsers und Chrome OS auf diese Produkte und Dienste zugreifen.

Diese Datenschutzhinweise für Google Chrome enthalten speziell auf die Chrome-Produktfamilie bezogene Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz. Zu diesen Produkten zählen der Chrome-Browser, Google Chrome Frame, Chrome OS und Safe Browsing. Einige der Funktionen, die in dieser Anmerkung zum Datenschutz beschrieben werden, sind auch in anderen Webbrowsern verfügbar. Zum Beispiel können Sie Google Chrome Frame in Microsoft Internet Explorer oder die Safe Browsing-Funktionen in Mozilla Firefox verwenden. Lesen Sie also auch die Datenschutzbestimmungen des Browsers, in dem die Funktionen ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle in diesen Datenschutzhinweisen genannten Funktionen in sämtlichen Chrome-Produkten verfügbar sind. Der Einfachheit halber beziehen wir uns mit dem Begriff "Chrome" jedoch auf alle Produkte der Chrome-Familie, einschließlich des Chrome-Browsers, Google Chrome Frame und Chrome OS. Sofern sich für ein bestimmtes Chrome-Produkt Unterschiede in der Funktionsweise ergeben, werden wir Sie darauf hinweisen.

Für Nutzer, die Funktionen testen möchten, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, stellen wir zusätzlich zu den stabilen Versionen des Chrome-Browsers und von Chrome OS Vorschauversionen zur Verfügung, auch Beta-, Entwickler- und Canary-Versionen genannt. Obgleich diese Datenschutzhinweise für Google Chrome für die stabilen Versionen und die Vorschauversionen gleichermaßen gelten, sind sie möglicherweise für Beschreibungen solcher Funktionen nicht ganz aktuell, die im Rahmen der Vorschauversionen noch entwickelt werden.

Google informiert Sie über alle wesentlichen Änderungen an diesen Bestimmungen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Übermittlung personenbezogener Daten an Google durch entsprechende Einstellungen in Chrome zu verhindern oder Ihre Daten zu löschen und die Verwendung von Chrome einzustellen.

Eine detaillierte Anleitung zur Verwaltung Ihrer Datenschutzeinstellungen finden Sie in unserem Leitfaden Browser, Google Chrome und Datenschutz.

Informationen, die bei der Verwendung von Chrome an Google gesendet werden

Sie können Chrome nutzen, ohne personenbezogene Angaben machen zu müssen.

Wenn Sie einen Browser, darunter Chrome, zum Herstellen einer Verbindung mit den Servern von Google verwenden, empfängt Google standardmäßige Protokolldaten wie die IP-Adresse Ihres Systems und einige Cookies. Sie können den Chrome-Browser und Chrome OS so konfigurieren, dass keine Cookies von Google oder anderen Websites akzeptiert werden. Erfahren Sie mehr über die Konfiguration von Cookies und Website-Daten im Chrome-Browser und unter Chrome OS.

Wenn Sie mit Chrome auf andere Google-Dienste zugreifen, beispielsweise die Suchmaschine auf der Google-Startseite verwenden oder Ihre E-Mails in Gmail abrufen, werden durch die Nutzung von Chrome keine speziellen oder zusätzlichen personenbezogenen Daten an Google gesendet.

Bei einigen Funktionen von Chrome werden möglicherweise bestimmte zusätzliche Informationen an Google oder Ihre Standardsuchmaschine gesendet:

  • Mit der Chrome-Browserfunktion für mehrere Nutzer können Sie personalisierte Kopien des Chrome-Browsers einrichten, wenn mehrere Nutzer dasselbe Gerät verwenden. Dabei werden Ihre Daten nicht vor dem Zugriff anderer Gerätenutzer geschützt. Vielmehr können Nutzer mit Zugang zu Ihrem Gerät Informationen für alle Profile einsehen. Damit Ihre Daten tatsächlich vor dem Zugriff anderer geschützt sind, sollten Sie die integrierten Nutzerkonten Ihres Betriebssystems verwenden.
  • Wenn Sie Google als Suchmaschine festgelegt haben, nimmt Chrome beim Start oder bei einem Netzwerkwechsel Kontakt zu Google auf, um die beste lokale Webadresse zu ermitteln, an die Suchanfragen gesendet werden. Bei der Eingabe von URLs oder Suchanfragen in die Chrome-Adressleiste (Omnibox) werden die Buchstaben möglicherweise an Ihre Standardsuchmaschine gesendet, damit von der Vervollständigungsfunktion der Suchmaschine automatisch passende Begriffe oder URLs vorgeschlagen werden können. Entscheiden Sie sich für eine automatisch vervollständigte Suchanfrage oder URL, sendet Chrome diese Information möglicherweise ebenfalls vom Browser an Ihre Standardsuchmaschine. Erfahren Sie mehr über die Deaktivierung von Vervollständigungen durch den Server in der Omnibox.
  • Wenn Sie die Instant-Funktion von Chrome verwenden und diese Funktion von Ihrer Standardsuchmaschine unterstützt wird, erhalten Sie bereits Suchergebnisse und Vervollständigungen, während Sie Ihre Anfrage in die Adressleiste eintippen. Da die Suchergebnisse schon während der Eingabe angefragt werden, wird der eingegebene Text möglicherweise als Suchbegriff gespeichert. Einige nützliche Beispiele der Google-Protokollierungsrichtlinien für Chrome Instant finden Sie unter "Protokollierungsrichtlinien für Chrome Instant" in der Google Chrome-Hilfe.
  • Wenn Sie eine URL aufrufen möchten, die nicht existiert, kann Chrome diese URL an Google senden, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Google kann diese Informationen auch zusammenfassen, um anderen Webnutzern zu helfen, zum Beispiel, indem wir ihnen mitteilen, dass diese Website nicht erreichbar ist. Erfahren Sie mehr über das Deaktivieren von Vorschlägen bei Navigationsfehlern.
  • Chrome stellt regelmäßig eine Verbindung mit Google her, um unter anderem eine Prüfung auf Updates durchzuführen, den Verbindungsstatus und die aktuelle Zeit zu überprüfen oder die Anzahl der aktiven Nutzer zu schätzen. Jede Kopie des Chrome-Browsers ist mit einer temporären, nach dem Zufallsprinzip generierten Installationsnummer versehen, die an Google gesendet wird, wenn Sie das Produkt installieren und erstmals verwenden. Diese temporäre Nummer wird sofort gelöscht, sobald der Chrome-Browser zum ersten Mal automatisch nach Updates sucht. Falls Sie Ihre Kopie von Chrome im Rahmen einer Werbekampagne erhalten oder reaktiviert haben, wird unter Umständen eine nicht eindeutige Werbekampagnennummer generiert und an Google gesendet, wenn Sie mit Google suchen. Ferner wird in diesem Fall ein eindeutiges Token generiert, das an Google gesendet wird, wenn Sie den Browser nach der Installation, Neuinstallation oder Reaktivierung zum ersten Mal ausführen und verwenden. Chrome OS sendet möglicherweise gelegentlich, unter anderem bei der Einrichtung, eine nicht eindeutige Werbekampagnennummer an Google. Dies geschieht auch immer, wenn Sie mit Google suchen. Darüber hinaus können aus Feldversuchen mehrere Varianten von Chrome entstehen. Chrome sendet möglicherweise in diesem Fall nicht eindeutige Informationen zu der derzeit aktiven Variante an Google.
  • Bei der Anmeldung eines Nutzers stellt Chrome eine Verbindung zu Google her, um festzustellen, ob das Nutzerkonto Richtlinien eines Unternehmensadministrators unterliegt. Darüber hinaus stellt Chrome OS auch bei der Ersteinrichtung des Geräts automatisch eine Verbindung zu Google her, um festzustellen, ob das Gerät Richtlinien eines Unternehmensadministrators unterliegt. Dies erfordert das Senden von Teilen einer Hash-Version der Geräteseriennummer an Google sowie den Empfang einer Hash-Liste mit Seriennummern für Geräte, die von Unternehmensadministratoren als Unternehmensgeräte konfiguriert wurden. Bei Nutzerkonten und Geräten mit Chrome OS, die Unternehmensrichtlinien unterliegen, überprüft Chrome regelmäßig, ob Aktualisierungen der Richtlinien vorliegen. Unternehmensrichtlinien sehen gegebenenfalls auch Berichtsfunktionen für Chrome in Bezug auf Status und Aktivität sowie Standortinformationen bei Geräten mit Chrome OS vor, die vom Unternehmensadministrator festgelegt werden.
  • Wenn Sie sich im Chrome-Browser oder in Chrome OS über Ihr Google-Konto anmelden, wird die Synchronisierungsfunktion aktiviert. Google speichert bestimmte Informationen wie Lesezeichen, Verlauf und andere Einstellungen auf den Google-Servern in Ihrem Google-Konto. Die in Ihrem Google-Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Google-Datenschutzerklärung geschützt. Wir müssen diese Informationen speichern, um sie Ihnen in anderen Instanzen von Chrome, in denen Sie sich anmelden, zur Verfügung stellen zu können. Erfahren Sie mehr darüber, welche Daten Sie synchronisieren können und wie Sie die Synchronisierungsfunktion von Chrome im Chrome-Browser deaktivieren.
  • Wenn Sie sich in Chrome OS mit Ihrem Google-Konto anmelden oder die Offline-Nutzung einer Google-Anwendung im Chrome-Browser aktivieren, kann Chrome zur Bereitstellung der Offline-Funktionalität eine Verbindung mit den Google-Servern herstellen und Ihre Daten mit einer lokalen Kopie synchronisieren.
  • Bei Verwendung der Übersetzer-Funktion von Chrome wird der ausgewählte Text zur Übersetzung an Google gesendet.
  • Wenn Sie die Rechtschreibprüfung von Chrome verwenden, bei der die gleiche Technologie wie in der Google-Suche zum Einsatz kommt, sendet der Browser den eingegebenen Text für Vorschläge zur Rechtschreibung und Grammatik an Google.
  • Falls Sie die Spracheingabe von Chrome verwenden, sendet diese eine Audioaufnahme Ihrer gesprochenen Suchanfrage, die Standardsprache Ihres Browsers und die Grammatikeinstellungen der Webseite, für die Sie die Spracheingabe verwenden, an Google. Google wandelt anhand dieser Informationen die Audioaufnahme in Text um. Wenn Sie neben der Funktion zur Spracheingabe die Verwendung von Nutzungsstatistiken und Absturzberichten aktiviert haben, werden zusätzliche Informationen an Google gesendet. Hierzu gehören die URL der Website, für die Sie die Spracheingabe verwenden, Ihr Betriebssystem, der Hersteller und das Modell Ihres Geräts sowie die verwendete Audiohardware.
  • Bei Verwendung der AutoFill-Funktion in Chrome, die Webformulare anhand zuvor ausgefüllter Formulare automatisch vervollständigt, sendet Chrome bestimmte Informationen zu den Seiten mit Webformularen an Google. Hierzu gehören eine Hash-URL der Webseite sowie Details zur Struktur des Formulars, damit wir die AutoFill-Funktion für dieses Webformular optimieren können. Zu den von Chrome gesendeten Informationen kann zwar die Tatsache gehören, dass Sie das Formular ausgefüllt haben, der eigentliche Eingabetext wird jedoch nur dann an Google übermittelt, wenn Sie die Daten über die Synchronisierungsfunktion von Chrome in Ihrem Google-Konto speichern.
  • Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, mit der Sie Ihre Standortinformationen für Websites freigeben können, sendet Chrome Informationen zum lokalen Netzwerk an den Google-Standortdienst, um einen ungefähren Standort zu ermitteln. Erfahren Sie mehr über den Google-Standortdienst und die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Standortfreigabe in Google Chrome. Die Informationen zum lokalen Netzwerk beinhalten je nach Gerät Informationen zu WLAN-Routern in Ihrer Nähe, Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe, die Stärke Ihrer WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung und die Ihrem Gerät momentan zugewiesene IP-Adresse. Wir verwenden diese Informationen für die Verarbeitung der Standortanfrage und um Chrome und den Google-Standortdienst zu betreiben, zu unterstützen und ihre Qualität insgesamt zu verbessern. Die oben genannten Informationen werden anonymisiert und zusammengefasst, bevor sie von Google verwendet werden, um neue Funktionen oder Produkte und Dienste zu entwickeln oder die Qualität bestehender Produkte und Dienste von Google weiter zu verbessern.
  • Wenn Sie eine Google-Website über eine sichere Verbindung aufrufen möchten und der Browser den Zugriff blockiert, da Sie möglicherweise von einer Person im Netzwerk angegriffen werden ("Man-in-the-Middle-Angriff"), kann Chrome Informationen über diese Verbindung an Google senden, um Ausmaß und Art des Angriffs zu bestimmen.
  • Sie haben die Möglichkeit, Nutzungsstatistiken und Absturzberichte an Google zu senden. Sie können diese Einstellung über die Seite mit den Chrome-Einstellungen verwalten. Für Nutzer von Chrome OS sind Nutzungsstatistiken und Absturzberichte standardmäßig aktiviert. Diese Einstellung ist bei einer Installation von Chrome für alle Nutzer festgelegt. Mithilfe der Nutzungsstatistiken und Absturzberichte können wir Probleme erkennen, analysieren, wie Nutzer mit Chrome interagieren, und die Leistung von Chrome verbessern. Chrome versucht, möglichst keine persönlichen Daten zu übermitteln. Absturzberichte können jedoch Informationen aus Dateien, Anwendungen und Diensten enthalten, die zum Zeitpunkt eines Problems ausgeführt wurden. Wir geben unter Umständen bestimmte zusammengefasste, nicht persönliche Daten aus unseren Analysen – beispielsweise wie häufig es zu bestimmten Abstürzen kommt – an Dritte weiter.

Informationen, die Google bei der Nutzung der Safe Browsing-Funktion in Chrome oder anderen Browsern erhält

Google Chrome sowie bestimmte Browser von Drittanbietern, darunter einige Versionen von Mozilla Firefox und Apple Safari, enthalten die Safe Browsing-Funktion von Google. Bei Safe Browsing werden Informationen zu verdächtigen Websites zwischen Browser und Google-Servern ausgetauscht, zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen, die unter Phishing- oder Malware-Verdacht steht.

Ihr Browser stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die aktuelle Safe Browsing-Liste mit bekannten Phishing- und Malware-Websites herunterzuladen. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse und einige Cookies. Die aktuelle Version dieser Liste wird lokal in Ihrem System gespeichert.

Jede Website, die Sie besuchen, wird mit der Safe Browsing-Liste in Ihrem System abgeglichen. Im Falle einer Übereinstimmung wird von Ihrem Browser eine teilweise Kopie der Hash-URL dieser Website an Google gesendet, damit Google weitere Informationen an Ihren Browser senden kann. Google kann die tatsächliche URL anhand dieser Informationen nicht ermitteln. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Darüber hinaus sind folgende Safe Browsing-Funktionen nur in Chrome verfügbar:

  • Einige Versionen von Chrome verfügen über eine Safe Browsing-Technologie, die potenziell schädliche Websites und ausführbare Datei-Downloads erkennt, die Google noch nicht bekannt sind. Informationen im Hinblick auf potenziell gefährliche Websites oder ausführbare Datei-Downloads können, einschließlich der vollständigen URL, an Google gesendet werden, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine schädliche Website oder einen schädlichen Download handelt. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse, die aufgerufene URL sowie einige Cookies.
  • Beim Besuch einer Website, die potenzielle Malware enthält, haben Sie die Möglichkeit, weitere Daten zu senden, um uns bei der Verbesserung der Safe Browsing-Funktion zu helfen. Diese Daten werden gesendet, wenn Sie eine Safe Browsing-Warnung schließen oder die Seite verlassen. Der Bericht enthält Daten wie URL und Inhalt der Website sowie die URL der Seite, von der Sie auf diese Website weitergeleitet wurden. Anhand dieser Daten kann Google feststellen, ob die Website noch Inhalte bereitstellt, die Nutzern schaden könnten.
  • Wenn Sie Nutzungsstatistiken in Chrome aktiviert haben und eine Website besuchen, die nach Meinung von Google potenziell schädlich sein könnte, werden bestimmte zusätzliche Daten an Google weitergegeben. Hierzu zählen die vollständige URL, der an die betreffende Seite gesendete Referenz-Header sowie die URL, die auf der Safe Browsing-Liste steht.
  • Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Safe Browsing-Funktion in Chrome zu deaktivieren.

Informationen, die beim Besuch einer Website mit Chrome an Website-Betreiber gesendet werden

Websites, die Sie über Chrome aufrufen, erhalten automatisch standardmäßige Protokolldaten, ähnlich denen, die Google erhält. Diese Websites setzen möglicherweise auch ihre eigenen Cookies oder speichern Website-Daten in Ihrem System. Sie können Cookies und andere Website-Daten auf der Seite mit den Chrome-Einstellungen einschränken.

Wenn Sie die Chrome-Funktion zur Prognose von Netzwerkaktionen aktiviert haben und eine Webseite besuchen, ruft Chrome möglicherweise die IP-Adressen aller Links auf dieser Webseite ab und stellt Netzwerkverbindungen her, um die Webseiten schneller laden zu können. Websites können auch die sogenannte Pre-Rendering-Technologie nutzen, bei der Links, auf die Sie möglicherweise klicken, im Voraus geladen werden.

Im Inkognito-Modus von Chrome bzw. im Gastmodus von Chrome OS werden keine bereits vorhandenen Cookies an die besuchten Websites übertragen. Es können jedoch neue Cookies in Ihrem System abgelegt werden. Diese Cookies werden temporär gespeichert und an Websites übertragen, solange Sie sich im Inkognito- bzw. Gastmodus befinden. Sobald Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus beenden, werden sie gelöscht.

Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, können Sie mit diesem Dienst Ihren Standort für eine Website freigeben. Chrome gestattet keiner Website, ohne Ihre Einwilligung auf Ihren Standort zuzugreifen. Drittanbieter-Websites oder deren Umgang mit dem Datenschutz unterliegen nicht der Kontrolle von Google. Informieren Sie sich über den Umgang einer Website mit dem Datenschutz, bevor Sie der Freigabe Ihres Standorts für diese Website zustimmen.

Informationen, die bei Verwendung von Chrome in Ihrem System gespeichert werden

Chrome speichert einige Informationen lokal in Ihrem System. Dazu gehören unter anderem:

  • Allgemeine Informationen zum Browserverlauf, zum Beispiel die URLs von besuchten Seiten, eine Cache-Datei mit Text und Bildern von diesen Seiten sowie eine Liste mit einigen IP-Adressen, zu denen über die besuchten Seiten eine Verknüpfung hergestellt wurde.
  • Ein durchsuchbarer Index, der die meisten von Ihnen besuchten Seiten umfasst (mit Ausnahme von sicheren Seiten mit "https"-Webadressen wie Webseiten von Banken)
  • Screenshots der meisten von Ihnen besuchten Seiten in Miniaturansicht
  • Von besuchten Websites gesetzte Cookies oder in Ihrem System abgelegte Webspeicher-Daten
  • Von Add-ons lokal gespeicherte Daten
  • Ein Datensatz Ihrer Downloads von Websites
  • Eine eindeutige von Chrome OS erstellte Geräte-ID, die möglicherweise beim Zugriff auf Inhalte von Drittanbietern erforderlich ist. Sie können diese Funktion in den Einstellungen von Chrome OS deaktivieren.

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Informationen zum Browserverlauf ganz oder teilweise zu löschen.

Sie können die von Chrome in Ihrem System gespeicherten Informationen auch durch Verwendung des Inkognito-Modus bzw. des Gastmodus in Chrome OS einschränken. In diesen Modi werden keine grundlegenden Informationen zum Browserverlauf wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder IP-Adressen von Seiten gespeichert, zu denen über die besuchten Websites eine Verknüpfung hergestellt wurde. Zudem werden weder Abbilder der besuchten Seiten gespeichert, noch wird ein Datensatz der Downloads angelegt. Diese Informationen können jedoch an anderer Stelle im System gespeichert worden sein, zum Beispiel in einer Liste zuletzt geöffneter Dateien. Neue Cookies, die in diesen Modi empfangen wurden, werden nur solange gespeichert, bis Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus beenden. Ob Sie sich im Inkognito-/Gastmodus befinden, können Sie daran erkennen, dass oben im Browser das Inkognito-Symbol angezeigt wird. In einigen Fällen ändert sich auch die Rahmenfarbe des Browserfensters.

An der Browserkonfiguration vorgenommene Änderungen wie als Lesezeichen gespeicherte Webseiten oder geänderte Einstellungen werden gespeichert. Auf diese Änderungen hat der Inkognito-/Gastmodus keinen Einfluss.

Sie können Ihre Passwörter für bestimmte Websites von Chrome speichern lassen. Gespeicherte Passwörter können Sie in den Chrome-Einstellungen einsehen.

Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons in Chrome

Sie können Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons ("Add-ons") in Chrome verwenden. Dazu zählen einige Add-ons, die in Chrome möglicherweise vorinstalliert oder integriert sind, und solche, die Sie über den Chrome Web Store oder über ähnliche Quellen beziehen können.

Vor der Installation eines Add-ons sollten Sie sich informieren, welche Berechtigungen es anfordert. Add-ons können zum Speichern von, Zugreifen auf und Teilen lokal gespeicherter Daten dienen. Bei Add-ons werden möglicherweise Benachrichtigungen erstellt und über Google-Server versendet. Chrome sucht nach Updates und lädt diese gegebenenfalls zur Installation herunter. Für installierte Add-ons sendet Chrome möglicherweise Nutzungsindikatoren an Google.

Google entdeckt möglicherweise von Zeit zu Zeit Add-ons, die gegen die Bestimmungen für Entwickler des Chrome Web Stores oder gegen andere rechtliche Vereinbarungen, Gesetze, Verordnungen oder Richtlinien verstoßen. Chrome kann regelmäßig eine Liste dieser Add-ons von den Google-Servern herunterladen. Google ist berechtigt, derartige Add-ons nach eigenem Ermessen zu deaktivieren bzw. von Nutzersystemen zu entfernen.

Von Google entwickelte und bereitgestellte Add-ons stellen möglicherweise eine Verbindung zu Google-Servern her und unterliegen, sofern nicht anders angegeben, der Datenschutzerklärung von Google. Für von Dritten entwickelte und bereitgestellte Add-ons sind die jeweiligen Drittanbieter verantwortlich. Solche Add-ons unterliegen möglicherweise deren Datenschutzbestimmungen. Beispielsweise ist eine Version des Adobe Flash Player-Plug-ins in Chrome vorinstalliert. Auf der Adobe-Website unter www.adobe.com erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang von Adobe mit dem Datenschutz in Verbindung mit Flash Player. Dort erfahren Sie auch mehr über die Deaktivierung von Flash Player oder anderen Plug-ins.

Verwendung

Die während der Verwendung von Chrome an Google gesendeten Informationen dienen dem Betrieb und der Verbesserung von Chrome sowie anderer Dienste von Google und werden zu diesem Zweck verarbeitet. Von anderen Websitebetreibern empfangene Informationen unterliegen den Datenschutzbestimmungen der betreffenden Websites. Zur Verbesserung der Leistung und zur Bereitstellung nützlicher Funktionen und Dienste speichert Chrome einige Informationen in Ihrem System.

Weitere Informationen

Google befolgt die US Safe Harbor-Bestimmungen für den Datenschutz. Weitere Informationen zu "Safe Harbor" und unserer Registrierung erhalten Sie auf der Website des US-Handelsministeriums.

Weitere Informationen zu Chrome finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz bei Google finden Sie in der vollständigen Datenschutzerklärung. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen. Oder schreiben Sie an folgende Adresse:

Privacy Matters
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