Sicher online
Passwörter
Sichere Passwörter sind die erste Abwehrmaßnahme gegen Internetkriminalität. Daher ist es wichtig, ein starkes Passwort zu wählen, das für jedes Ihrer wichtigen Konten verschieden ist, und diese Passwörter in regelmäßigen Abständen zu ändern. Im Folgenden finden Sie einige Tipps zur Erstellung sicherer Passwörter.
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Jeweils ein individuelles Passwort für wichtige Konten verwenden
Verwenden Sie für jedes Ihrer Konten ein eigenes Passwort, besonders für wichtige Konten wie E-Mail und Onlinebanking. Wahrscheinlich haben Sie Dutzende von Konten im Web und können die Sicherheit aller Konten nicht gewährleisten. Kriminelle konzentrieren sich auf Websites mit unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen, um Nutzernamen und Passwörter in Erfahrung zu bringen und diese dann auf anderen bekannten Websites auszuprobieren. Wenn Sie immer dasselbe Passwort verwenden, können Cyberkriminelle das Passwort auf einer weniger sicheren Website ausspionieren und damit auf wichtige Konten zugreifen.
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Ein langes Passwort erstellen
Je länger das Passwort ist, desto schwerer kann es von anderen erraten werden. Es gibt nahezu eine Trillion möglicher zehnstelliger Passwörter, das sind viertausendmal mehr Möglichkeiten als bei einem Passwort mit acht Zeichen – und das nur bei Verwendung von Zahlen und Buchstaben.
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Das Passwort aus einer Kombination von Buchstaben, Zahlen und Symbolen wählen
Durch die Verwendung von Zahlen, Symbolen sowie Klein- und Großbuchstaben wird es noch schwieriger, ein Passwort zu erraten oder zu knacken. Es gibt zum Beispiel über sechs Trillionen mögliche Varianten für ein achtstelliges Passwort aus Zahlen, Symbolen sowie Klein- und Großbuchstaben. Das sind dreißigtausendmal mehr Varianten als bei einem achtstelligen Passwort, das nur Kleinbuchstaben enthält.
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Einen Ausdruck verwenden, den nur Sie kennen
Eine Möglichkeit ist, sich einen Satz zu überlegen, den nur Sie kennen und der sich auf die spezifische Website bezieht, damit Sie sich leichter daran erinnern können. Für Ihr E-Mail-Konto könnten Sie beispielsweise den Satz „Mein Freund Tom schreibt mir täglich eine lustige E-Mail“ nehmen und dann mithilfe von Zahlen und Buchstaben ein Passwort daraus erstellen. „MFTsmt1lE“ ist ein variantenreiches Passwort. Dieses Verfahren können Sie dann auch für andere Websites anwenden.
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Die Aktualität und Sicherheit der Optionen für die Passwortwiederherstellung prüfen
Achten Sie darauf, dass Ihre E-Mail-Adresse zur Kontowiederherstellung aktuell ist, damit Sie die erforderlichen E-Mails erhalten, falls Sie Ihr Passwort einmal zurücksetzen müssen. In manchen Fällen können Sie auch eine Telefonnummer angeben, um Codes zum Zurücksetzen des Passworts per SMS zu erhalten. Darüber hinaus werden Sie auf vielen Websites, darunter Google-Konten, zur Auswahl einer Sicherheitsfrage aufgefordert, mit der Sie Ihre Identität bestätigen können, falls Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten. Falls Sie Ihre Frage selbst formulieren können, versuchen Sie sich eine Frage auszudenken, deren Antwort nur Sie kennen. Gestalten Sie Ihre Antwort individuell – dabei helfen Ihnen die oben genannten Tipps zu Zahlen und Sonderzeichen – sodass die korrekte Eingabe erschwert wird, falls jemand die Antwort errät.
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Die Passworterinnerungen an einem geheimen Ort aufbewahren, der nicht leicht einsehbar ist
Bewahren Sie Ihre Passwörter nicht sichtbar auf Ihrem Computer oder Schreibtisch auf. Wenn Sie Ihre Passwörter in einer Datei auf Ihrem Computer speichern, verwenden Sie einen individuellen Namen für die Datei, damit andere den Inhalt nicht erraten können. Vermeiden Sie die Verwendung offensichtlicher Namen wie „meine Passwörter“. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich mehrere Passwörter zu merken, könnte ein vertrauenswürdiges Passwortmanager-Tool die Lösung sein. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um die Bewertungen der Dienste, die solche Tools zur Verfügung stellen, zu lesen und sich über deren Ruf zu informieren.
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Einen zusätzlichen Schutz zum Google-Konto hinzufügen
Wenn Sie Ihre Wohnung
verlassen und wissen, dass die Tür verriegelt ist, fühlen Sie sich gleich sicherer.
Aber stellen Sie sich vor, wie viel sicherer Sie sich fühlen würden, wenn die Tür
auch noch bewacht wäre. Das Gleiche gilt für die Informationen in Ihren
Google-Konten. Mit der Aktivierung der „Bestätigung in zwei Schritten“ für Ihr
Google-Konto haben Sie nicht nur eine, sondern zwei Sicherheitsmaßnahmen im Einsatz,
um einen unerlaubten Zugriff zu vermeiden.
Sobald Sie ein Passwort für Ihr Google-Konto erstellt haben, können Sie durch die Aktivierung der „Bestätigung in zwei Schritten“ eine zusätzliche Sicherheitsvorkehrung treffen. Bei der „Bestätigung in zwei Schritten“ benötigen Sie neben Ihrem Nutzernamen und Passwort auch Zugriff auf Ihr Telefon, wenn Sie sich in Ihrem Konto anmelden möchten. Sollte also jemand Ihr Passwort stehlen oder erraten, kann diese Person sich dennoch nicht in Ihrem Konto anmelden, weil sie Ihr Telefon nicht zur Hand hat. So können Sie Ihre Daten mit etwas schützen, das Sie wissen (Ihr Passwort), und es mit etwas kombinieren, das Sie haben (Ihr Mobiltelefon).
Sie können diesen zusätzlichen Sicherheitsschritt auch nutzen, um Ihre Daten auf anderen Websites zu schützen. Melden Sie sich, falls möglich, mit Ihrem Google-Konto an oder verwenden Sie die Anmeldedaten von anderen Unternehmen, die Funktionen wie die Bestätigung in zwei Schritten anbieten.
So legen Sie ein sicheres Password fest
Es ist gut zu wissen, dass es mehrere Möglichkeiten zum Erstellen eines sicheren Passworts gibt. Lesen Sie das nächste Thema: Wie Sie sich vor Phishing schützen können

