Google Green

Ein besseres Web,
besser für die Umwelt

Wir bei Google haben intensiv daran gearbeitet, die Umweltauswirkungen unserer Dienste zu minimieren. Die Verwendung von YouTube durch einen Nutzer über 3 Wochen erfordert z. B. weniger Energie als eine Ladung in der Waschmaschine. Wenn man zudem unsere erneuerbaren Energien und den Emissionsausgleich berücksichtigt, liegen unsere Emissionen bei null. Und wir finden fortwährend neue Möglichkeiten, die Umwelt noch mehr zu schonen. Unten erhalten Sie weitere Informationen zu unseren Bemühungen.

In Zahlen ausgedrückt

Unsere CO2-
Bilanz: 2011

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Die Auswirkungen der Suche

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Die Auswirkungen von
YouTube und Gmail

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CO2-Bilanz und Stromverbrauch von Google: 2011

Die obigen Zahlen geben die CO2-Bilanz von Google für das Jahr 2011 wieder, bevor wir Maßnahmen zum Emissionsausgleich durchführten. Wir haben insgesamt 1,68 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Ohne die Effizienzmaßnahmen in unseren Rechenzentren wären der Ausstoß ungefähr doppelt so hoch gewesen. Durch den Einkauf und die Erzeugung erneuerbarer Energie sowie den Erwerb hochwertiger Emissionsausgleichskontingente für CO2 senken wir unsere CO2-Bilanz auf null. Der Stromverbrauch von Google betrug im Jahr 2011 2.675.898 MWh.

Geprüft durch Cameron-Cole; Quellen

Die Auswirkungen der Suche

Wie effizient sind wir? Aufgrund unserer Bemühungen ist die pro Google-Suche verbrauchte Energie sehr gering. Die obigen Vergleichsbeispiele zeigen, welche Auswirkungen 100 Suchen im Vergleich zum Trocknen Ihrer Hände, zum Bügeln eines Hemds oder zum Trinken von Orangensaft haben. Genau gesagt, verbrauchen wir derzeit ungefähr 0,0003 kWh Energie für die Beantwortung einer durchschnittlichen Suchanfrage. Dies entspricht ungefähr 0,2 g Kohlendioxid.

Quellen

Die Auswirkungen von YouTube und Gmail

Ähnlich wie bei der Suche haben wir die Kohlendioxidemissionen für einige alltägliche Aktivitäten und Objekte berechnet und mit YouTube und Gmail verglichen. Zum Beispiel erfordert ein YouTube-Stream von 1 Minute 0,0002 kWh Energie und führt zum Ausstoß von ungefähr 0,1 g Kohlendioxid. Google verbraucht 2,1 kWh pro Gmail-Nutzer pro Jahr und erzeugt dabei 1,2 kg Kohlendioxid.

Quellen

Energiesparende Rechenzentren

Unsere Rechenzentren gehören zu den effizientesten der Welt. Sie verbrauchen 50 % weniger Energie als die meisten anderen Rechenzentren. Dadurch konnten wir bis heute eine Milliarde Dollar an Energiekosten einsparen und unsere Auswirkungen auf die Umwelt verringern. Einer unabhängigen Studie zufolge verbraucht Google nur einen sehr kleinen Teil des Stroms weltweit: weniger als 0,01 %. Außerdem sind wir das erste große Unternehmen für Internetdienste, das eine externe Zertifizierung für seine hohen Standards in Bezug auf den Umweltschutz erhalten hat – und zwar für alle unsere Rechenzentren in den USA.

Stromverbrauch in Rechenzentren

Google verbraucht nur einen sehr kleinen Teil des Stroms weltweit. In einem unabhängigen Bericht schätzt Professor Jonathan Koomey aus Stanford, dass Rechenzentren zwischen 1,1 % und 1,5 % des Stroms weltweit verbrauchen (Zunahme des Energieverbrauchs in Rechenzentren von 2005 bis 2010). Aus unseren eigenen Analysen wissen wir, dass die Rechenzentren von Google ungefähr 1 % der Schätzung von Koomey für Rechenzentren weltweit verbrauchen. Damit ist Google für ungefähr 0,01 % des globalen Stromverbrauchs verantwortlich.

More info on Google's data centers

PUE-Wert messen

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Luftstrom steuern

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Thermostat justieren

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Free Cooling nutzen

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Stromverteilung optimieren

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Best Practices

Es gibt viele einfache Konstruktionsansätze, mit denen in kleinen wie in großen Rechenzentren die Effizienz der Einrichtung gesteigert werden kann. Hier stellen wir die 5 besten Best Practices von unseren Fachleuten für Rechenzentren vor.

PUE-Wert messen

Der erste Schritt zur Verbesserung der Effizienz eines Rechenzentrums besteht darin, sie zu messen. Die Effizienz der Energienutzung (Power Usage Effectiveness – PUE) ist ein in der Branche anerkannter Wert zur Messung der Effizienz. Erfahren Sie, wie Google seine Effizienz gemessen hat, um die Leistung immer weiter zu verbessern.

Weitere Informationen zum Messen des PUE-Werts

Luftstrom steuern

Eine gute Steuerung des Luftstroms ist deshalb von entscheidender Bedeutung für den effizienten Betrieb eines Rechenzentrums. Erfahren Sie, wie Google warme und kalte Bereiche voneinander trennt, leere Fächer in den Server-Racks füllt und andere Maßnahmen zur Effizienzsteigerung ergreift.

Weitere Informationen zum Steuern des Luftstroms

Thermostat justieren

Es ist ein Irrglaube, dass Rechenzentren kühl gehalten werden müssen. Man kann die Temperatur des Kaltgangs eines Rechenzentrums auf 27 °C oder mehr erhöhen und dadurch den Energieverbrauch der Einrichtung deutlich senken.

Weitere Informationen zum Justieren des Thermostats

Free Cooling nutzen

Beim "Free Cooling" wird Wärme ohne eine große Klimaanlage oder einen Kühlapparat aus Ihrer Einrichtung abgeleitet. Dabei werden kalte Luft von draußen, verdunstendes Wasser oder andere im Rechenzentrum verfügbare Kühlmöglichkeiten genutzt. Die Vermeidung der Notwendigkeit mechanischer Kühlapparate ist der beste Ansatz für Energie- und Kosteneinsparungen.

Weitere Informationen zur Nutzung von Free Cooling

Stromverteilung optimieren

Indem wir Energie so selten wie möglich von einer Stromart in eine andere umwandeln, konnten wir bedeutende Energie-und Kosteneinsparungen erzielen.

Weitere Informationen zum Optimieren der Stromverteilung

Best Practices für Rechenzentren

In dieser Fallstudie erläutern wir, wie andere einige der Effizienzmaßnahmen anwenden können, mit deren Hilfe wir die Kosten und Umweltauswirkungen unserer Rechenzentren verringern konnten. Einige unserer Best Practices beinhalten die Trennung warmer und kalter Bereiche, die Erhöhung der Temperatur in bestimmten Bereichen und die Kühlung mit kalter Luft von draußen.

Einblick in die Rechenzentren von Google

Google baut Rechenzentren unter besonderer Berücksichtung der Effizienz, um die Umwelt zu schonen und Kosten zu sparen. Erfahren Sie, wie wir unsere Rechenzentren bauen, erneuerbare Energien nutzen und mit anderen in unserer Branche zusammenarbeiten.

Einblick in die Rechenzentren von Google

Nutzung umweltfreundlicher Energien

Derzeit stammt nur ein sehr kleiner Teil des Stroms weltweit aus erneuerbaren Ressourcen wie Wind und Sonne. Wir bemühen uns, dies zu ändern, indem wir Strom direkt von Windparks in der Nähe unserer Rechenzentren kaufen. Wir erwerben saubere Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen, die Eigentümer von Windparks erhalten das nötige Geld für die Finanzierung neuer Einrichtungen für saubere Energie und gemeinsam machen wird das Stromnetz ein wenig umweltfreundlicher.

  • 2010

    Erneuerbare Energien im Stromnetz von Google: 19 %

  • 2011

    Erneuerbare Energien im Stromnetz von Google: >25 %

  • 2012

    Erneuerbare Energien im Stromnetz von Google: >35 %

Mehr grüne Energie im Stromnetz durch den Kauf erneuerbarer Energien

Strombezugsverträge (SBVs) sind Verträge für den Kauf von Energie. Wir nutzen SBVs, um diese Energie aus sauberen Quellen, wie z. B. Windparks, in der Nähe unserer Rechenzentren zu kaufen. Diese langfristigen Verträge sind gut für die Umwelt und für unser Geschäft.

More info on greening the grid through renewable energy

Google's green PPAs: what, how and why

Wir kaufen saubere Energie über Strombezugsverträge (SBVs), weil dadurch in der Gegenwart neue saubere Energie erzeugt wird und langfristig das Wachstum der Branche für erneuerbare Energien gefördert wird. Erfahren Sie mehr über SBVs sowie darüber, warum wir sie als wertvolle Lösung für den Kauf erneuerbarer Energien erachten.

Unsere Niederlassungen

Unsere Bemühungen zur Schonung der Umwelt betreffen alle unsere Niederlassungen in der Welt. Die meisten der Umweltinitiativen in unseren Niederlassungen wurden von Google-Mitarbeitern gestartet und haben sich auf das gesamte Unternehmen ausgeweitet. Durch diese Initiativen, von den Solarmodulen auf unseren Dächern bis hin zu unserem Programm zur Nutzung des Fahrrads für den Weg zur Arbeit, konnten mehr als 16.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Stromversorgung durch erneuerbare Energien

Solarmodule mit einer Leistung von 1,7 MW erzeugen
3 Millionen kWh saubere Energie

pro Jahr in unserer
Niederlassung in Mountain View.

Nachhaltig zur Arbeit

3000 Autos weniger auf der Straße

dank unseres Shuttle-Programms und
Ladestationen für Elektrofahrzeuge, was
etwa 65 Millionen Fahrzeugkilometern pro Jahr entspricht

Umweltfreundlichere Gebäude

560.000 Quadratmeter

Gebäudefläche für das Erreichen der
LEED-Umweltzertifizierung hergerichtet

Nachhaltig zur Arbeit

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Umweltfreundlichere Gebäude

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Lokale Beschaffung unserer Lebensmittel

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Nachhaltig zur Arbeit

In Anbetracht von Tausenden von Google-Mitarbeitern, die an jedem Arbeitstag zur Arbeit pendeln, ist die CO2-Bilanz des Mitarbeitertransports ein Aspekt, an dessen Verbesserung wir hart arbeiten. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir die Google-Mitarbeiter ermutigen, auf das eigene Auto zu verzichten, und umweltfreundlichen Pendelverkehr fördern.

Weitere Informationen zum nachhaltigen Pendelverkehr

Umweltfreundlichere Gebäude

Unsere Gebäude wurden so entworfen und gebaut, dass sie eine möglichst gesunde und umweltfreundliche Arbeitsumgebung für unsere Mitarbeiter bieten, damit es ihnen gut geht und sie ihr Bestes geben können. Wir erforschen fortwährend neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitumgebung.

Weitere Informationen zu nachhaltigem Bauen

Lokale Beschaffung unserer Lebensmittel

Wir bei Google nehmen die Lebensmittelbeschaffung sehr ernst, weil uns die Gesundheit unserer Mitarbeitern und die Schonung der Umwelt sehr am Herzen liegen. Wir tun weltweit, was wir nur können, um lokal auf nachhaltige Weise hergestellte Biolebensmittel von Farmen und Fischereibetrieben innerhalb einer Entfernung von etwa 300 Kilometern von unseren Niederlassungen zu kaufen.

Weitere Informationen zu nachhaltigen Lebensmitteln

Emissionsausgleich: der Null entgegen

Trotz unserer Bemühungen um Effizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien haben wir immer noch einen Einfluss auf die Umwelt. Zur Vermeidung unserer Auswirkungen auf den Klimawandel investieren wir in Projekte zur Verringerung der CO2-Emissionen aus Quellen außerhalb von Google. Wir entscheiden diesbezüglich sehr sorgfältig, weil wir sicherstellen möchten, dass unsere Investitionen eine positive Wirkung haben, die ohne uns nicht eingetreten wäre. Zum Beispiel investieren wir in die Verringerung der Emissionen aus einer Mülldeponie in der Nähe unseres Rechenzentrums. Durch die Investitionen in diese Projekte liegen unsere Gesamtauswirkungen auf das Klima letztendlich bei null. Dies bedeutet, dass alle unsere Produkte und Dienste CO2-neutral sind.

Was ist Emissionsausgleich?

Durch den Emissionsausgleich für CO2 wird die Gesamtmenge der Treibhausgasemissionen verringert. Emissionen werden zum Beispiel ausgeglichen, wenn ein Landwirtschaftsbetrieb Emissionen auffängt und unschädlich macht, statt sie an die Atmosphäre abzugeben. Dadurch werden seine Gesamtauswirkungen auf die Umwelt verringert. Da Maßnahmen zum Emissionsausgleich stark variieren, achtet Google darauf, hochwertige Emissionsausgleichskontingente zu kaufen, die dauerhaft die Umwelt schonen. Emissionsausgleich für CO2 spielt eine wichtige Rolle dabei, unsere Auswirkungen auf den Klimawandel auf null zu senken.

CO2-Emissionsausgleich bei Google

Begleiten Sie uns bei einem Besuch einiger Beispielprojekte für den Emissionsausgleich. Diese Projekte helfen uns, unsere Auswirkungen auf den Klimawandel auf null zu senken. Wenn wir ein CO2-Emissionsausgleichskontingent kaufen, achten wir darauf, dass es hochwertig ist und eine reale, langfristige Senkung des CO2-Ausstoßes beinhaltet.

CO2-Emissionsausgleich bei Google

Bis wir alle unsere Emissionen durch Effizienzmaßnahmen und erneuerbare Energien beseitigen können, kaufen wir Emissionsausgleichskontingente. Wir kaufen solche Kontingente, die sich in einer Weise global auf die Umwelt auswirken, wie es ohne unsere Investition nicht geschehen wäre. Wir achten außerdem darauf, dass sie von Dritten geprüft wurden, um nachzuweisen, dass die Senkung des CO2-Ausstoßes real und glaubwürdig ist. In diesem Whitepaper werden die Gründe für unseren strengen Ansatz in Bezug auf den CO2-Emissionsausgleich sowie unsere Kriterien für hochwertige Emissionsausgleichskontingente erörtert.

Unsere Bilanz: kleiner als null

Durch unsere Bemühungen um Effizienz, den Kauf sauberer Energie und den Erwerb von Emissionsausgleichskontingenten wird unsere CO2-Bilanz auf null gesenkt. Wir gehen über CO2-Neutralität hinaus, indem wir Hunderte Millionen US-Dollar in Projekte für erneuerbare Energien investieren, bei denen weit mehr erneuerbare Energie für die Welt erzeugt wird, als wir als Unternehmen verbrauchen. Außerdem geben unsere Produkte unseren Nutzern die Möglichkeit, selbst Energie zu sparen.

  • Effiziente
    Rechenzentren

    Durch unsere Effizienz-
    bemühungen konnten wir
    unseren Energieverbrauch um 50 % verringern.

  • Erneuerbare Energien
    und Emissionsausgleich

    Durch den Kauf von erneuerbaren Energien
    und Emissionsausgleichskontingenten
    konnten wir unsere Emissionen auf 0 senken.

  • Investitionen

    Wir investieren in Projekte für erneuerbare
    Energien, die eine weltweite
    Verringerung des CO2-Ausstoßes
    ermöglichen.

  • Unsere Produkte

    Außerdem entwickeln wir Produkte, die
    unseren Nutzern ermöglichen, die Umwelt zu schonen.

Erneuerbare Energie für alle

Zusätzlich zu den Investitionen in erneuerbare Energien für unsere eigenen Betriebsvorgänge investieren wir in Projekte für erneuerbare Energien, um die gesamte Branche zu fördern. Wir haben Hunderte Millionen US-Dollar in Projekte für erneuerbare Energien investiert, z. B. in Windparks und große Solarmodulsysteme auf Dächern. In der Summe ergeben diese Projekte eine Gesamtkapazität von über 1,8 GW. Das ist weit mehr Strom, als wir selbst verbrauchen. Diese Strommenge entspricht dem, was mehr als 350.000 Haushalte benötigen.

Auch Sie können Energie sparen

Google-Produkte beantworten über 3 Milliarden Suchanfragen pro Tag, bieten Karten für über 200 Millionen Smartphone-Nutzer und hosten über 5 Millionen Unternehmen in der Cloud. Google-Produkte sind nicht nur CO2-neutral, sondern helfen Ihnen auch, die Umwelt noch mehr zu schonen.

Mit der Energie, die ein einzelnes Kleinunternehmen für
das lokale Hosten seines E-Mail-Diensts verbraucht, könnten
ungefähr 80 Unternehmen in der Cloud gehostet werden.

Die Vorteile der Cloud für die Umwelt

Die Verwendung von Gmail ist energieeffizienter als die Verwendung auf lokalen Servern gehosteter E-Mail-Dienste, wie z. B. auf einem Server in Ihrem Büro oder Ihrem Zimmer. Dies liegt daran, dass Gmail in der Cloud gehostet wird. Da diese sehr groß ist, kann sie Ressourcen effizienter unter vielen Nutzern aufteilen. Außerdem sind unsere cloud-basierten Dienste so konzipiert, dass sie mit effizienter Software und Hardware, d. h. Servern, arbeiten. Unsere Server befinden sich in Rechenzentren, die wir unter großen Anstrengungen so effizient wie möglich gemacht haben. Ausführlichere Informationen finden Sie in dieser Studie.

More info about how you can use Google products to be green

Google's green computing: efficiency at scale

Die jährliche CO2-Bilanz eines Gmail-Nutzers kann 80 Mal kleiner sein als jene eines E-Mail-Nutzers in einem Unternehmen mit lokal gehosteten E-Mail-Servern. In diesem Whitepaper wird erklärt, wie dies durch die Verbesserungen der Energieeffizienz, die optimierten Betriebsvorgänge und die bessere Servernutzung ermöglicht wird, die von cloud-basierten E-Mail-Diensten geboten werden.