Google Green

Produkte

Ob Sie nun ein Pendler sind, der eine sichere Möglichkeiten sucht, um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu gelangen, oder ein Kleinunternehmer, der nach einer umweltfreundlicheren E-Mail-Lösung Ausschau hält, unsere Produkte helfen Ihnen, Ihr Leben zu verbessern, und sind gleichzeitig gut für die Umwelt.

Google Maps

Jeden Tag sparen Menschen dank Google Maps Zeit und Geld und gelangen an ihr Ziel – und minimieren dabei ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Hier sind einige Möglichkeiten, wie Sie sich mithilfe von Google Maps noch umweltfreundlicher fortbewegen können.

Fahrradfahren

Durch Auswählen des Fahrradsymbols bei einer Routensuche in Google Maps erhalten Radfahrer in über 200 Städten in den USA, in Kanada, in Australien und in 14 Ländern Europas ausführliche Informationen zu Radwegen, die zu ihrem Ziel führen. Sie finden empfohlene Fahrradrouten, die sich so weit wie möglich aus Straßen mit Radwegen zusammensetzen. Radwege werden in der Fahrradebene in Google Maps grün dargestellt.

Zu Fuß gehen

Fußgänger können in Google Maps das Fußgängersymbol auswählen, um Fußwegrouten abzurufen. In Street View können Sie eine Routenvorschau ansehen oder bei Fußgängerrouten die Geländeebene einblenden, um Hügel zu vermeiden oder sie der Aussicht wegen bewusst einzuplanen.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Google Maps und Google Transit erleichtern Millionen Menschen weltweit die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Sie können

  • eine Reise planen: Google Transit ist in über 500 Städten weltweit verfügbar und bietet Informationen zu Routen, Haltestellen, Fahrplänen und Fahrpreisen für eine einfache und schnelle Reiseplanung.

  • die Kosten öffentlicher Verkehrsmittel mit jenen für die Nutzung des Autos vergleichen: In einigen Ergebnissen können Sie einen Vergleich der Kosten öffentlicher Verkehrsmittel mit den Autofahrkosten sehen, wie in diesem Beispiel.

  • Ihre Routen sowie die Abfahrts- und Ankunftszeiten anpassen: Mithilfe dieser Funktion unter "Optionen anzeigen" in Google Maps können Sie den Fußweg möglichst kurz halten oder die Anzahl der Umstiege begrenzen.

  • sich informieren, ob Ihr Bus Verspätung hat: Sie können mittels Live Transit Updates die Ankunftszeiten von Bussen und Zügen verfolgen.

Mit Elektrofahrzeugen fahren

Besitzen Sie ein Elektrofahrzeug oder erwägen Sie, eines zu kaufen? Suchen Sie nach Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Ihrer Region, um sicherzustellen, dass Sie bei Bedarf den nötigen Strom erhalten. Geben Sie dazu "Elektroauto Ladestation" sowie Ihren Standort ein, z. B. "Elektroauto Ladestation in München".

Günstige Fahrzeugrouten abrufen

Günstige Routen helfen, Sprit zu sparen und unnötige CO2-Emissionen infolge von Umwegen zu vermeiden. Außerdem können Sie Papier sparen, indem Sie die Routen an Ihr Auto oder Ihr GPS-System senden. Oder verwenden Sie Google Maps Navigation – die GPS-Funktion auf Android-Telefonen – um automatisch in Echtzeit eine Route zu erhalten.

Gmail & Google Apps

Gmail und Google Apps helfen Unternehmen beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele. Alle Produkte und Dienste von Google werden in der Cloud statt auf lokalen Servern gehostet. Dank unserer Bemühungen um Effizienz ist unsere Cloud umweltfreundlicher. Dies bedeutet, dass Unternehmen, die Gmail, Google Apps for Business und Google App Engine verwenden, ebenfalls umweltfreundlicher arbeiten.

Google Enterprise Apps

Durch die Nutzung unserer cloud-basierten Unternehmensdienste werden viele verschiedene Kosten verringert – von der Einrichtung einer IT-Infrastruktur bis hin zur Verwaltung. Unserer Analyse zufolge kann ein typisches Unternehmen durch den Wechsel zu Google Apps erhebliche Energie- und CO2-Einsparungen zwischen 65 und 85 % erzielen. Warum ist die Cloud so energieeffizient? Der Schlüssel ist die Verringerung des Energieverbrauchs für die Server und die Serverkühlung.

"Google Apps hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben 10 Server und die Archive aus dem Rechenzentrum entsorgt, wodurch sich unsere CO2-Bilanz um 73 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr reduziert hat. Außerdem braucht das Unternehmen, während es wächst, nicht die Infrastruktur zu erweitern, etwa das Hauptrechenzentrum oder den Notfallwiederherstellungsstandort. Dank Google Apps konnte das Unternehmen die Betriebskosten um ungefähr 350.000 US-Dollar senken. …" – JohnsonDiversey, Inc.

Gmail

Die Verwendung von Gmail ist energieeffizienter als die Verwendung auf lokalen Servern gehosteter E-Mail-Dienste, wie z. B. auf einem Server in Ihrem Büro oder Ihrem Zimmer. Dies liegt daran, dass Gmail in der Cloud gehostet wird. Da diese sehr groß ist, kann sie Ressourcen effizienter unter vielen Nutzern aufteilen.

Die oben angegebene Studie belegt bedeutende Kosten- und CO2-Einsparungen für die vier Millionen Unternehmen, die Gmail nutzen. Die Verwendung von Gmail kann bis zu 80 Mal energieeffizienter als E-Mail-Dienste sein, die auf lokalen Servern ausgeführt werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern können bis zu 172,8 kWh Energie und 101,6 kg CO2 pro Nutzer und Jahr einsparen, wenn sie Gmail statt lokal gehosteter E-Mail-Dienste verwenden.

Effiziente Servernutzung durch gemeinsame Verwendung in der Cloud

Ineffiziente Servernutzung durch einzelne Unternehmen

Google Earth Outreach

Ob bei der geografischen Erfassung der Abholzung, beim Verfolgen von Tier- und Pflanzenarten in ihren Lebensräumen oder beim Bereitstellen von Möglichkeiten weltweit zur Darstellung der Auswirkungen des Klimawandels: Organisationen nutzen Google Earth, um die Öffentlichkeit zu erreichen, Informationen zu vermitteln und zu Aktionen zu animieren. Google Earth Outreach bietet gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen die Informationen und Ressourcen, die sie benötigen, um ihre Ziele und Visionen darzustellen und Millionen Nutzern zu vermitteln.

Google Earth Outreach

Nutzern ermöglichen, die Welt zu verändern

Google Earth Outreach wurde im Jahr 2007 von Rebecca Moore gegründet, einer Informatikerin und Softwareexpertin bei Google, die anschließend auch die Entwicklung von Google Earth Engine leitete, einer Plattform für die geografische Erfassung und Überwachung von Veränderungen der Erdoberfläche in Echtzeit. Google Earth Outreach begann als Ergebnis Rebeccas persönlicher Bemühungen, mithilfe von Google Earth dabei zu helfen, die Abholzung von 400 Hektar mit Mammutbäumen in der Nähe ihres Wohnorts in den Santa Cruz Mountains zu stoppen. Mittels Google Earth konnte sie die potenziellen Auswirkungen der Abholzung zeigen und Unterstützer gewinnen. Ihre Gemeinde konnte diesen Kampf gegen das Holzunternehmen gewinnen und Rebecca erkannte, dass andere Organisationen von den Google-Tools für die geografische Erfassung und Darstellung profitieren könnten.

Das Team und die Website von Google Earth Outreach möchten gemeinnützigen Organisationen zeigen, wie sie Initiativen in Gang bringen und Auswirkungen mit Karten-Tools von Google messen können. Die Website bietet viele Online-Anleitungen und Schulungsmaterialien, Fallstudien zu Einsätzen der Tools sowie Community-Foren, in denen Nutzer weltweit miteinander in Verbindung treten und von ihnen lernen können. Qualifizierte gemeinnützige Organisationen, die Zugriff auf erweiterte Funktionen dieser Karten-Tools benötigen, können kostenlose Softwarelizenzen für Google Earth Pro, Google Maps-API für Unternehmen und Google Maps Engine beantragen.

Google Earth Engine: Driving understanding and action using satellite imagery

Über Google Earth Engine werden in mehr als 25 Jahren gesammelte Satellitenbilder der Welt Wissenschaftlern und Forschern online zur Verfügung gestellt. Während normale Nutzer Satellitenbilder in Google Earth und Google Maps ansehen können, haben Wissenschaftler weltweit über Google Earth Engine die Möglichkeit, diese Bilder zu analysieren, Daten hinzuzufügen und ihre eigenen Anwendungen zu erstellen, um Veränderungen der Erdoberfläche in Echtzeit zu überwachen.

Google Earth Engine und die Surui

Hilfe bei der Beschleunigung von Krisenbewältigungsmaßnahmen

Neben unserer Hilfe für Organisationen, mittels Google Earth Outreach Initiativen in Gang zu bringen, haben wir über Google Crisis Response in Krisensituationen wichtige Informationen verfügbar gemacht. Dies beinhaltet das möglichst schnelle Hochladen von Satellitenbildern, um Hilfskräften die Bewertung von Schäden zu ermöglichen, das Organisieren von Notfallwarnungen, aktuellen Nachrichten und Spendenmöglichkeiten sowie die Unterstützung von Organisationen vor Ort bei der Verwendung von Google-Karten-Tools zur Beschleunigung von Krisenbewältigungsmaßnahmen. Im Video links sehen Sie, wie das International Medical Corps mithilfe von Google Earth und Google Maps das Erdbeben in Haiti und die Hilfsmaßnahmen grafisch darstellte.

Google Earth Engine

Über Google Earth Engine werden in mehr als 25 Jahren gesammelte Satellitenbilder der Welt Wissenschaftlern und Forschern online zur Verfügung gestellt. Während normale Nutzer Satellitenbilder in Google Earth und Google Maps ansehen können, haben Wissenschaftler weltweit über Google Earth Engine die Möglichkeit, diese Bilder zu analysieren, Daten hinzuzufügen und ihre eigenen Anwendungen zu erstellen, um Veränderungen der Erdoberfläche in Echtzeit zu überwachen.

Eine globale, standardisierte Plattform für ein besseres Verständnis unseres Planeten erstellen

Google Earth Engine ermöglicht Wissenschaftlern, in einer früher nicht möglichen Weise Satellitendaten abzurufen und bei der Arbeit zu nutzen. In der Vergangenheit hatten sie Schwierigkeiten bei der Verarbeitung der ungeheuren Menge an Satellitenbildern und verfügten nicht über die Computerrechenleistung für ihre Analyse. Mit Google Earth Engine dauern Aufgaben, für die Wissenschaftler früher Jahre brauchten, nur noch ein paar Stunden und die Erledigung mancher Aufgaben, die zuvor undenkbar war, ist jetzt zum ersten Mal möglich. Zum Beispiel haben wir in Zusammenarbeit mit Matt Hansen und CONAFOR, der nationalen Forstkommission von Mexiko, innerhalb eines Tages in 15.000 Rechenstunden auf 1000 Computern eine Waldkarte von Mexiko erstellt.

Waldzerstörung in Ländern in tropischen Regionen bekämpfen

Google Earth Engine ermöglicht Gemeinden, die globale Waldzerstörung zu überwachen, in Berichten zu beschreiben und zu verhindern. Im Amazonas arbeiten wir mit dem Stamm der Surui zusammen, der in einem 240.000 Hektar großen Schutzgebiet im Regenwald lebt. Unsere Beziehung zu den Surui begann damit, dass wir ihnen halfen, mit Google Earth kulturelle Informationen auf Karten darzustellen und zu teilen. Anschließend wurde die kulturellen Karte der Surui veröffentlicht. Als wir Google Earth Engine starteten, stellten wir den Surui Android-Geräte zur Verfügung, damit sie wichtige Informationen über den Zustand des Regenwalds des Amazonas hochladen, verdächtige Aktivitäten überwachen und illegale Abholzungsaktionen feststellen konnten. Jetzt können Wissenschaftler eine Bedrohung für den Regenwald über die Satellitenbilder von Google Earth Engine schneller erkennen und Regenwaldschützer benachrichtigen, damit sie die Situation vor Ort überwachen und gegebenenfalls melden.

Partnerschaften für die Entwicklung von Google Earth Engine und die Erfassung von Umweltveränderungen

Partner sind insbesondere beim Ausbau der Earth Engine-Plattform, beim Hochladen von Daten und bei der Steigerung der Nutzung wichtig. Wir haben mit verschiedenen Wissenschaftlern zusammengearbeitet, die führend bei der Waldüberwachung sind, einschließlich Greg Asner von der Carnegie Institution for Science und Carlos Souza von Imazon. Wir haben uns außerdem mit der Gordon and Betty Moore Foundation zusammengetan, die die Arbeit einiger unserer wissenschaftlichen Partner finanziert und es ermöglicht hat, die historischen Landsat-Daten der US Geological Survey auf Google Earth Engine zu übertragen.

Das Potenzial des Internets in die Hände der Welt legen

Google Earth Engine ist ein Beispiel dafür, wie wir das Potenzial von Technologien nutzen können, um Informationen und Menschen zusammenzubringen und globale Herausforderungen zu meistern. Es sorgt für Transparenz und die Verfügbarkeit wichtiger Daten bei globalen Initiativen wie etwa jenen zum Stoppen der Abholzung der Wälder. Häuptling Almir vom Stamm der Surui sagt: "Technologie spielt eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer besseren Zukunft. Einer Zukunft mit einem Gewissen."

Google Finanzen

Google Finanzen veröffentlicht Informationen dazu, wie Unternehmen dem Klimawandel begegnen. Dabei stellen wir Bewertungen Dritter bereit, die einzelnen Investoren ermöglichen, Umweltinformationen als Teil der Finanzdaten eines Unternehmens anzusehen.

Informationen zu den Auswirkungen eines Unternehmens auf den Klimawandel bereitstellen

Im April 2010 schlossen wir uns mit dem gemeinnützigen Carbon Disclosure Project (CDP) zusammen, um Umweltbewertungen in Google Finanzen aufzunehmen. Diese Bewertungen beschreiben, wie gut ein Unternehmen seine Treibhausgasemissionen misst und veröffentlicht. Die Bewertungen messen auch das Bewusstsein eines Unternehmens für die Risiken und Chancen, die sich aus dem Klimawandel für sein Geschäft ergeben. Das Ergebnis wird als "CDP-Bewertung" im Feld für Unternehmenskennzahlen auf der rechten Seite der Google Finanzen-Seite eines Unternehmen angezeigt.