Häufig gestellte Fragen
Allgemein
Welchen Ansatz verfolgt Google beim Thema Online-Sicherheit?
Google tut alles dafür, um jedem, der unsere Dienste nutzt, eine sichere Nutzererfahrung bieten zu können. Unser Ansatz basiert auf drei Säulen: (1) leistungsstarke Tools, die Familien eine bessere Kontrolle über ihre Online-Aktivitäten bieten; (2) Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden und Partnern aus der Branche, um illegalen Inhalten und illegalen Online-Aktivitäten Einhalt zu gebieten und (3) Aufklärungsarbeit, um das Bewusstsein für Online-Sicherheit zu erhöhen.
Wie steht Google Bildern gegenüber, auf denen Kinder missbraucht werden?
Google hat eine Null-Toleranz-Richtlinie für Bilder, die Kindesmissbrauch zeigen. Wir verbieten jegliche Werbung in Zusammenhang mit Bildern zu Kindesmissbrauch. Wenn wir in einem unserer Suchergebnisse oder auf einer unserer Websites auf Bilder stoßen, die Kindesmissbrauch oder Kinderpornografie zeigen, entfernen wir diese und melden den Vorfall den zuständigen Behörden. Alle Google-Konten, die zum Posten solcher Bilder verwendet werden, werden umgehend gekündigt.
Wie schützt Google Kinder vor sexuellen und sonstigen unangemessenen Inhalten?
Google SafeSearch filtert Websites mit unangemessenen Inhalten und entfernt diese aus den Suchergebnissen. Kein Filter ist absolut sicher. Der Filter von Google nutzt jedoch eine moderne Technologie, mit der Keywords, Wortgruppen und URLs überprüft werden. So aktivieren Sie die SafeSearch-Sperre
Mein Kind hat unangemessene Inhalte auf Google gefunden. Ist Google dafür verantwortlich?
Obwohl wir nicht dafür verantwortlich sind, was Menschen im Web veröffentlichen, so möchten wir Eltern doch dabei helfen, ihre Kinder von dieser Art von Bildern fernzuhalten. Unserer Ansicht nach ist es wichtig, Tools wie SafeSearch bereitzustellen, damit Nutzer den Inhalt, den sie im Web sehen, kontrollieren können. Es ist jedoch nicht unsere Aufgabe, Suchergebnisse zu zensieren. Wenn Sie SafeSearch aktiviert haben und immer noch Websites mit anstößigen Inhalten in unseren Ergebnissen finden, wenden Sie sich an uns unter: www.google.com/webmasters/tools/removals. Wir werden der Sache dann nachgehen.
Was unternimmt Google gegen Cybermobbing?
Auf dieser Website geben wir Eltern und Lehrern Ressourcen an die Hand, mit denen sie Kinder über angemessene und unangemessene Kommunikation im Web aufklären können. Zudem arbeiten wir mit vielen unserer Partner für Online-Sicherheit zusammen, um das Bewusstsein für Cybermobbing zu erhöhen.
SafeSearch-Sperre
Wie aktiviere ich die SafeSearch-Sperre?
Eine entsprechende Anleitung finden Sie in unserer Hilfe.
Wie kann ich herausfinden, ob meine strikte Filtereinstellung passwortgeschützt ist?
Wenn die SafeSearch-Sperre aktiviert ist, ist dies auf der Suchergebnisseite in zweierlei Hinsicht zu erkennen: Zum einen wird unter dem Suchfeld der Text „SafeSearch ist aktiviert“ angezeigt, zum anderen werden rechts farbige Bälle angezeigt. Anhand des Aussehens der Ergebnisseiten können Sie sogar vom anderen Ende des Zimmers sofort erkennen, ob die Sperre aktiviert ist oder nicht.
Sobald ich mich also abmelde, können meine Kinder denselben Browser mit ihrem eigenen Google-Konto verwenden und die Einstellung ändern?
Nein, die strikte Filterung für diesen Browser kann nur über Ihr Konto geändert werden. Sie werden aufgefordert, Ihr Passwort einzugeben, wenn Sie die Einstellung entsperren möchten.
Trotz aktivierter SafeSearch-Sperre wird eine unangemessene Website in meinen Suchergebnissen angezeigt. Was kann ich tun?
Wir versuchen, SafeSearch so aktuell und umfangreich wie möglich zu gestalten, jedoch können wir nicht verhindern, dass von Zeit zu Zeit bestimmte Inhalte nicht vom Filter erkannt werden. Melden Sie dies in solchen Fällen unter www.google.com/webmasters/tools/removals, damit wir der Sache nachgehen können.
Welche Filtersoftware empfiehlt Google zusätzlich zur SafeSearch-Sperre?
Es gibt die verschiedensten Arten von Filtersoftware auf dem Markt. Bevor Sie sich für die eine oder andere entscheiden, empfehlen wir Ihnen, ein paar Nachforschungen anzustellen und abzuwägen, welche Software Ihren Bedürfnissen am ehesten entspricht.
Sicherer Modus bei YouTube
Was ist der sichere Modus bei YouTube?
Mit dem Start des sicheren Modus haben Nutzer ab sofort die Möglichkeit, Inhalte auszublenden, die sie als unangemessen ansehen, die jedoch nicht gegen unsere Community-Richtlinien verstoßen. Wenn Sie den sicheren Modus aktivieren, werden Videos mit potenziell bedenklichen Inhalten oder Videos mit Altersbeschränkung bei der Videosuche, ähnlichen Videos, Playlists, TV-Sendungen und Filmen nicht angezeigt. Ähnlich wie SafeSearch entfernt der sichere Modus bei YouTube keine Inhalte von der Website, sondern blendet diese für die betreffenden Nutzer aus.
Welche Inhalte werden ausgeblendet?
Videos und Kommentare, deren Inhalte nicht gegen unsere Community-Richtlinien verstoßen, den einige Nutzer jedoch als beleidigend oder unangemessen für Jugendliche empfinden, werden im sicheren Modus ausgeblendet. Dies gilt auch für Videos, die von Nutzern gemeldet wurden oder vom Team zur Durchsetzung von Richtlinien mit einer Altersbeschränkung versehen wurden.
Wie funktioniert der sichere Modus?
Der sichere Modus geht über das Meldesystem und die manuelle Überprüfung hinaus und blendet anhand von Community-Signalen Inhalte aus, die bedenklich sein könnten.
Muss ich in meinem YouTube-Konto angemeldet sein, damit der sichere Modus aktiv ist?
Nein. Wenn Sie die Sperre ordnungsgemäß eingerichtet haben, bleibt sie für diesen Browser auch bestehen, unabhängig davon, ob Sie angemeldet sind oder eine andere Person in einem anderen YouTube-Konto angemeldet ist. Sie können über Ihr Konto die Sperre oder die Aufhebung der Sperre autorisieren, die Sperre selbst wird jedoch auf den Browser angewendet und ist kontounabhängig.
Ich habe mehrere Browser. Muss ich meine Einstellung für jeden Browser sperren?
Ja, der sichere Modus ist browserspezifisch.
Meine Kinder und ich haben separate Profile auf unserem Familien-Computer. Muss ich mich in jedem Profil mit demselben Browser anmelden, um die strikte Filterung für jedes Profil zu sperren?
Ja, die Profile sind unabhängig voneinander. Sie müssten also Ihre Einstellung für jeden Browser und jedes Profil separat sperren.
Google Talk
Werden Konversationen gespeichert, die ich mit jemandem in Gmail oder über Google Talk führe?
Sie können selbst wählen, ob Ihr Chatverlauf standardmäßig in Ihrem Gmail-Konto gespeichert werden soll. Sie können Ihre Einstellung jederzeit über die Seite „Einstellungen“ von Gmail ändern. Die gespeicherten Chats finden Sie im Ordner „Chats“. Dort ist jeder Chat einzeln aufgelistet und mit dem Namen der Gesprächsperson sowie Datum und Uhrzeit versehen. In Gmail sind gespeicherte Chats mit E-Mail-Nachrichten vergleichbar. Sie können sie ganz einfach einsehen, weiterleiten, drucken oder löschen.
Blogger
Welche Arten von Inhalten sind auf Blogger verboten?
Wenn ein Blog gegen die Nutzungsbedingungen von Blogger verstößt oder das Urheberrecht anderer verletzt, behalten wir uns das Recht vor, den Blog zu entfernen. Wenn er nicht jugendfreie Inhalte enthält, werden wir eine Warnseite davorschalten.
Wie gehe ich vor, wenn ich Inhalte sehe, die gegen die Richtlinien verstoßen?
Sollte Ihnen ein Ihrer Ansicht nach unangemessener Blog auf blogspot.com auffallen, melden Sie diesen.
Google Mobile
Kann ich die SafeSearch-Sperre auf meinem Telefon aktivieren?
Sie können SafeSearch auf Ihrem Telefon aktivieren. Sie können Ihre Einstellung jedoch nicht durch ein Passwort schützen.
Wenn ich die Geolokalisierung im Telefon meines Kindes deaktiviere, kann ich meine Einstellung dann sperren, damit mein Kind die Geolokalisierungs-Funktionen nicht wieder aktiviert?
Zurzeit ist es nicht möglich, Ihre Geolokalisierungseinstellung zu sperren.
Welche Art von Inhalten ist auf Google Play unzulässig?
Gemäß den Google Play-Richtlinien für Entwickler dürfen Apps folgende Inhalte nicht zeigen (in Texten, Bildern oder sonstigen Medien) oder darauf verweisen: Inhalte, die für Jugendliche unter 18 Jahren ungeeignet sind, urheberrechtlich geschützte Inhalte, rechtswidrige Inhalte, Inhalte, die Gewalt oder Hass schüren oder Pornografie, Obszönitäten, Nacktheit oder sexuelle Aktivitäten zeigen.
Können Nutzer unangemessene Apps auf Google Play melden?
Anbieter von Apps müssen sich an die Geschäfts- und Programmrichtlinien von Google Play halten. Wenn Ihnen eine App auffällt, die nicht diesen Richtlinien entspricht, können Sie sie melden.
Gibt es für mich als Elternteil eine Möglichkeit, das Herunterladen weiterer Apps in Android zu blockieren?
Momentan gibt es keine Möglichkeit, das Herunterladen weiterer Apps zu blockieren. Um eine App zu kaufen, müssen Nutzer über ein Konto bei Google Wallet verfügen, wofür eine EC- oder Kreditkarte erforderlich ist. Unsere Nutzungsbedingungen von Google sehen vor, dass Nutzer mindestens 18 Jahre alt sein müssen.
