Sicherheit beim Online-Shopping

Einkäufe werden zunehmend online getätigt. Google hilft Verbrauchern auf unterschiedliche Weise bei der Suche nach den gewünschten Produkten. Wir haben zwar keinen Einfluss auf die Inhalte im Web, möchten aber dazu beitragen, dass die Verbraucher online sicher einkaufen können. Die große Mehrheit der Onlinetransaktionen wird ohne Probleme abgewickelt. In einigen Fällen bestehen jedoch Risiken. Deshalb haben wir diese Seite mit nützlichen Tipps und Tools eingerichtet, die Sie bei Ihren Onlineeinkäufen nutzen können.

Sicherheitstipps

  • Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein ...: dann ist es das meist auch. Vergleichen Sie die angegebenen Preise mit ähnlichen Produkten, die anderswo verkauft werden. Wenn sich der Preis deutlich unterscheidet, seien Sie vorsichtig: Informieren Sie sich über den Verkäufer und fragen Sie nach dem Zustand des Artikels. Wenn auf einer Website Produkte zu stark herabgesetzten Preisen angeboten werden oder die Website Grammatik- und Rechtschreibfehler aufweist und Bilder von der offiziellen Website des Markeninhabers in schlechter Qualität verwendet, könnte es sich um gefälschte Produkte handeln. Seien Sie vorsichtig: Einige Websites, auf denen gefälschte Produkte angeboten werden, imitieren die Website des Markeninhabers durch die Verwendung ähnlicher Layouts und Bilder oder durch die Nutzung eines Domainnamens, der den Markennamen enthält.

  • Informieren Sie sich über Ihnen unbekannte Verkäufer: Wenn Sie noch nie bei einem Händler eingekauft haben, prüfen Sie im Voraus, ob es sich um einen legitimen Anbieter handelt. Informieren Sie sich zum Beispiel über die Geschichte seines Geschäfts und suchen Sie im Web nach Bewertungen durch andere Kunden, die bereits Erfahrung mit dem Verkäufer haben. Legitime Händler sollten Kontaktinformationen bereitstellen, über die sie im Fall von Fragen oder Problemen bezüglich Ihrer Transaktion erreichbar sind, z. B eine Postanschrift, eine Kontakttelefonnummer oder eine E-Mail-Adresse. Viele Websites, auf denen gefälschte Produkte verkauft werden, nutzen offiziell erscheinende URLs, die z. B. Wortgruppen wie "[Marke]onsale.com" oder "official[Marke].com" enthalten. Der Inhaber einer Domain lässt sich z. B. möglicherweise über den WhoIs-Eintrag ermitteln.

  • Verwenden Sie eine Zahlungsmethode mit Käuferschutz: In vielen Fällen beschränken Kreditkartenunternehmen in Betrugsfällen Ihre Haftung für Onlinekäufe. Einige Onlinezahlungssysteme geben nicht Ihre vollständige Kreditkartennummer an den Verkäufer weiter, um Ihnen dadurch zusätzlichen Schutz zu bieten.

  • Lesen Sie das Kleingedruckte: Machen Sie sich vor einem Kauf unbedingt mit den Versand-, Garantie- und Rücknahmerichtlinien des Verkäufers vertraut. Einige Onlineshops bieten eine volle Rückerstattung an, während andere Rücknahmegebühren verlangen und Ihnen lediglich eine Gutschrift für den Einkauf im Shop gewähren.

  • Bewahren Sie Unterlagen zu Ihrer Transaktion auf: Eine digitale oder auf Papier gedruckte Kopie der Unterlagen großer Transaktionen können hilfreich sein, wenn Sie einen Artikel zurückgeben oder unberechtigte Abbuchungen von Ihrem Konto anfechten möchten.

  • Meiden Sie gehackte Websites und achten Sie auf die Adressleiste des Browsers: Wenn Sie auf einen Link klicken und sofort weitergeleitet werden, könnte diese Website gehackt worden sein und Malware enthalten. Malware, wie z. B. Viren, Würmer und Trojaner, können heimlich unerwünschter Software auf Ihrem Computer installieren. Einige gehackte Websites leiten Sie nicht automatisch zu einer anderen Seite weiter, weisen aber möglicherweise irrelevante Inhalte und Spam auf. Prüfen Sie zu Ihrem Schutz auch die Adressleiste, um sich zu vergewissern, dass Sie tatsächlich zur Zielseite des Links geleitet wurden, auf den Sie geklickt haben.

  • Tippen Sie sicherheitsrelevante Webadressen manuell in die Adresszeile Ihres Browsers ein: Rufen Sie sicherheitsrelevante Konten nicht durch Klicken auf einen Link oder durch das Kopieren und Einfügen der Adresse auf. Tippen Sie die Webadresse stattdessen selbst ein. Achten Sie aber darauf, dass Sie die korrekte Adresse eingeben. Einige Websites, die URLs mit kleinen Tippfehlern nutzen, sehen wie die echte Website aus, wurden aber nur eingerichtet, um Ihre Kontoinformationen zu stehlen.

  • Vermeiden Sie die Eingabe personenbezogener Daten auf verdächtigen Websites: Wenn Sie auf einer Website gebeten werden, mehr personenbezogene Daten anzugeben, als für den Kauf eines Produkts oder die Nutzung einer Dienstleistung erforderlich ist, z. B. Bankkontoinformationen, Antworten auf Sicherheitsfragen oder Passwörter, seien Sie misstrauisch, da solche Fragen ein Indiz für einen Phishingversuch sein können. Manche Websites sind exakte Kopien der offiziellen Website, einschließlich Logos und Texten, wurden aber von Betrügern allein zur Erlangung Ihrer personenbezogenen Daten eingerichtet. Tipps zum Vermeiden und Melden von Phishingwebsites

  • Verwenden Sie starke Passwörter: Nutzen Sie nicht dasselbe Passwort für mehrere Konten und ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig, insbesondere wenn die Sicherheit Ihres Kontos gefährdet sein könnte. Tipps zur Wahl geeigneter Passwörter

  • Senden Sie Informationen ausschließlich über sichere Verbindungen: Achten Sie bei der Übertragung vertraulicher Informationen, wie z. B. Kreditkarten- oder Bankkontonummern, in der Adressleiste auf das "https://" sowie, falls Sie Google Chrome oder Internet Explorer nutzen, auf das Vorhängeschloss. Vergewissern Sie sich beim Zugriff auf Finanzkonten, dass die Website ein Extended-Validation-Zertifikat besitzt: Die URL bzw. der Websitename sollte in der Adressleiste vieler moderner Browser grün angezeigt werden, was bedeutet, dass das Unternehmen, das die Website betreibt, überprüft wurde.

  • Vermeiden Sie Finanztransaktionen auf öffentlichen Computern: Melden Sie sich auf öffentlichen oder gemeinsam mit anderen genutzten Computern möglichst nicht in Konten an, die vertrauliche Finanzinformationen enthalten, z. B. in Bank- oder Kreditkartenkonten oder auf Websites von Onlineshops. Falls Sie doch über einen öffentlichen oder gemeinsam genutzten Computer auf diese Informationen zugreifen, melden Sie sich zum Schluss unbedingt vollständig ab und schließen Sie das Browserfenster.

  • Achten Sie darauf, dass Sie bekommen, wofür Sie bezahlt haben: Prüfen Sie nach dem Erhalt des Artikels kurz, ob alles so ist, wie es sein sollte. Je eher Sie einen Betrugsfall melden, desto besser sind die Chancen, dass sich das Problem zu Ihren Gunsten lösen lässt.

Wo finden Sie weitere Hilfe?

Es gibt verschiedene Organisationen, die Verbrauchern im Fall von Beschwerden beim Melden und Lösen des Problems helfen können.

Das Better Business Bureau und die National Consumers League bieten Informationen an. http://www.bbb.org/pittsburgh/migration/bbb-news-releases/2012/12/counteract-counterfeiting-and-shoddy-knock-offs-on-the-internet/ und www.fraud.org

Die FTC (Federal Trade Commission) bearbeitet Beschwerden bezüglich betrügerischer oder unfairer Geschäftspraktiken. Sie können Beschwerden unter http://www.ftc.gov/ftc/contact.shtm einreichen.

Beschwerden gegen Unternehmen außerhalb der USA können Sie möglicherweise unter http://www.econsumer.gov/ einreichen.

In der EU hilft das Netz der europäischen Verbraucherzentren Verbrauchern bei der Lösung solcher Probleme mit grenzüberschreitenden Einkäufen. http://ec.europa.eu/consumers/ecc/index_en.htm

Sicherheitstools

Entdecken Sie die Top 5-Sicherheitstools von Google, die speziell für die Sicherheit Ihrer Familie im Internet entwickelt wurden.

Google Konten

Noch mehr Sicherheit für Ihr Google-Konto

Sie können Ihr Google-Konto noch sicherer machen, indem Sie die Bestätigung in zwei Schritten aktivieren. Dann sendet Google einen Sicherheitscode an Ihr Mobiltelefon, wenn jemand versucht, sich auf einem unbekannten Computer in Ihrem Konto anzumelden. Sollte also jemand Ihr Passwort stehlen oder erraten, kann dieser Angreifer sich dennoch nicht in Ihrem Konto anmelden, weil er Ihr Telefon nicht zur Hand hat. So können Sie sich mit etwas schützen, das Sie wissen (Ihr Passwort), und es mit etwas kombinieren, das Sie haben (Ihrem Telefon).

Weitere Informationen

Öffnen Sie Ihre Einstellungen, indem Sie rechts oben auf Ihren Namen oder Ihr Bild klicken und dann auf "Konto".

Klicken Sie oben auf "Sicherheit". Klicken Sie im Bereich "Passwort" neben "Bestätigung in zwei Schritten" auf "Einrichten".

Sie werden dann auf dem Bildschirm Schritt für Schritt durch die Einrichtung geführt.

Danach werden wieder die Einstellungen für die Bestätigung in zwei Schritten angezeigt. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen und geben Sie zur Sicherheit weitere Telefonnummern ein.

Geschafft! Bei Ihrer nächsten Anmeldung erhalten Sie eine SMS mit einem Bestätigungscode.

Chrome

Privat im Web surfen

Wenn Sie privat im Web surfen möchten, können Sie den Inkognito-Modus im Chrome-Browser auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone aktivieren. Im Inkognito-Modus werden besuchte Seiten und heruntergeladene Dateien nicht im Browser- oder Downloadverlauf von Chrome gespeichert.

Weitere Informationen

Klicken Sie in der Symbolleiste des Browsers auf das Chrome-Menü → "Neues Inkognito-Fenster".

Ein neues Fenster wird geöffnet, bei dem links oben das Inkognito-Symbol erscheint. Zum Beenden des Modus schließen Sie einfach das Fenster.

Google Konten

Google-Konto individuell anpassen

Auf der Seite "Kontoeinstellungen" können Sie mit Ihrem Google-Konto verknüpfte Dienste und Informationen sehen und Ihre Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen ändern.

Weitere Informationen

Öffnen Sie Ihre Einstellungen, indem Sie rechts oben auf Ihren Namen oder Ihr Bild klicken und dann auf "Konto".

Google Konten

Benachrichtigung erhalten, wenn Ihr Name im Web erscheint

Mit "Ich im Internet" können Sie besser verstehen und verwalten, was andere sehen, wenn sie auf Google nach Ihnen suchen. Das hilft Ihnen bei der Einrichtung von Google Alerts, mit denen Sie überprüfen können, ob Informationen über Sie online erscheinen. Sie erhalten automatisch Vorschläge, auf welche Suchbegriffe Sie besonders achten sollten.

Weitere Informationen

Melden Sie sich in Ihrem Google-Konto an und navigieren Sie zum Abschnitt "Ich im Internet".

Klicken Sie auf "Web Alerts verwalten" und dann auf die rote Schaltfläche, um einen Alert zu erstellen.

Ihr Name wird im Textfeld angezeigt. Klicken Sie in das Textfeld, um weitere vorgeschlagene Alerts zu sehen.

Klicken Sie auf "Hinzufügen", um einen Alert hinzuzufügen. Klicken Sie auf das Stiftsymbol, um den Eintrag zu bearbeiten, und auf das Papierkorbsymbol, um den Eintrag zu löschen.

Wählen Sie im Drop-down "Häufigkeit" aus, wie oft Sie benachrichtigt werden möchten.

Google Konten

Im Google-Konto gespeicherte Daten verwalten

Im Google Dashboard sehen Sie, was in Ihrem Google-Konto gespeichert ist. Außerdem bietet es eine Übersicht über Ihre letzten Kontoaktivitäten. Sie können an einer zentralen Stelle Ihre Daten und Aktivitäten abrufen und auf Einstellungen für Dienste wie Blogger, Google Kalender, Docs oder Google+ zugreifen.

Weitere Informationen

Öffnen Sie Ihr Dashboard, um eine Übersicht der Daten zu erhalten, die Ihrem Google-Konto zugewiesen sind, und verwalten Sie Ihre persönlichen Einstellungen.

Von hier aus können Sie die Daten in Ihrem Google-Konto ansehen und verwalten.

Weitere Sicherheitstools