Viktoria Binschtok

Proofs

, 2022
  • Material
    C-Print, kaschiert 2mm AluDibond
  • Auflage
    10
  • Maße
    50 x 70 cm
    Auflage 10 + 2AP
    rückseitig signiert, datiert und nummeriert
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter Ahorn-Schattenfuge-Holzrahmen, weiß lasiert und gewachst, Innenrahmen Kiefer 20 x 25 cm, Außenmaß ca. 53,0 x 73,0 cm, inkl. rückseitiger Aufhängung
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Über die Edition

Der Titel der Edition „Proofs“ (2022) der in Berlin lebenden Künstlerin Viktoria Binschtok bezieht sich zunächst auf das gezeigte Material: schmale, längliche Probestreifen, die auf den künstlerischen Schaffensprozess verweisen. Eine identisch aussehende Wandinstallation zeigte Binschtok letztes Jahr in ihrer Einzelausstellung im Oldenburger Kunstverein. Die Bilder überlagern sich, die Arbeiten folgen dem Prinzip der Collage. Die Künstlerin konfrontiert eigene Fotografien mit der Bilderflut im Internet, nutzt die Algorithmen der Suchmaschinen als Sortierungshilfe, die rein visuellen Kriterien folgt. Bei der Betrachtung laden sich die Bilder dann mit Bedeutung auf, lösen geradezu Assoziationsgewitter in unseren Köpfen aus. Ob kommerziell oder privat, bearbeitet oder unverfälscht, Original oder Kopie – solche Qualitätskriterien bleiben uns hier zumeist verborgen, was wiederum auf die Fallstricke heutigen Sehens verweist. Doch indem Binschtok die webbasierten Bilder eindrucksvoll re-inszeniert, verweist sie auf die Kraft der menschlichen Kreativität.

Über die Künstlerin

Viktoria Binschtok studierte Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, 2005 graduierte sie dort als Meisterschülerin von Timm Rautert. Ihre Werke haben Eingang in renommierte Museen und Sammlungen gefunden, darunter das Museum Folkwang in Essen, das Centre Georges Pompidou in Paris, die Bundeskunstsammlung in Bonn und die European Parliament Contemporary Art Collection in Brüssel.

Ausstellungen (Auswahl)

Werke von Viktoria Binschtok waren 2023 im Berliner Amtsalon in der Jubiläumsausstellung „Touch. Politiken der Berührung“ des EMOP – European Month of Photography Berlin zu sehen. Der Oldenburger Kunstverein zeigte im Jahr zuvor Arbeiten von Bischtok in der Solo-Show „Connection“. „Sunset. Ein Hoch auf die sinkende Sonne“ hieß wiederum die Gruppenausstellung 2022/23 in der Kunsthalle Bremen, an der die Künstlerin beteiligt war.